Sie ist 6,5 Meter lang, 2,6 Meter breit und 1,7 Tonnen schwer: die neue Bogenbrücke aus Lärchenholz im Stadtpark Schlieren. Dank ihrer Neigung und dank dem geeigneten Belag aus Duouglaise-Holz ist sie im Unterschied zur früheren Brücke auch mit Rollstühlen und Rollatoren begehbar, wie Albert Schweizer, Leiter des Bereichs Liegenschaften bei der Stadt Schlieren auf Anfrage sagt. Zudem könne sie mit Schneemaschinen befahren werden, was die Schneeräumung erleichtert. Bisher musste die Brücke im Winter jeweils mit Schaufeln vom Schnee befreit werden. Der Gehbelag könne für Unterhaltsarbeiten sogar entfernt werden.

Um die neue Brücke einzusetzen, dauerten die Bauarbeiten vor Ort nur einen Tag. «Die Brücke kam fertig montiert, der Kran musste sie nur noch einsetzen», so Schweizer.

Brücke wertet Park auf

Die Stadt lässt sich die neue Überquerung 57 000 Franken kosten. «Wir machten eine Ausschreibung und wählten die Brücke mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis, die zufällig auch die günstigste war», sagt Schweizer. Die neue Überquerung sei ein würdiger Ersatz für die alte Brücke, ästhetisch ansprechend, ein Schmuckstück am Weiher.

30 Jahre Witterung hatten die alte Brücke morsch werden lassen. «Es war ein ungutes Gefühl, wenn man darüber ging», sagt Schweizer. Noch ein Jahr und sie wäre einsturzgefährdet gewesen. «Eine gesperrte Brücke im Stadtpark hätte sich schlecht gemacht», sagt er. Anders als die neue Brücke bestand die alte Überquerung aus Tannen- und Fichtenholz. «Das jetzt gewählte Lärchenholz ist langlebiger», so Schweizer. Entsprechend geht er davon aus, dass die neue Brücke ebenfalls mindestens 30 Jahre ihren Dienst tun wird.