Birmensdorf

Nach negativen Rückmeldungen: Badi Geren geht über die Bücher

Das Freibad Geren in Birmensdorf.

Wegen der Badi Geren hat eine ausserordentliche Sitzung stattgefunden: Es ist dabei entschieden worden, dass eine externe Stelle die Birmensdorfer Dorfbadi sowohl in betrieblicher als auch in baulicher Hinsicht vollständig überprüft. Dies teilte Gemeindepräsident Bruno Knecht (parteilos) mit.

Denn die Dorfbadi ist in den vergangenen Wochen in der Kritik gestanden: «Der aktuelle Badebetrieb und vor allem das Selbstbedienungsrestaurant entsprechen in vielen Bereichen nicht den durchaus berechtigten Erwartungen der Kundinnen und Kunden», fasst Knecht die eingegangenen Rückmeldungen zusammen.

An der ersten ausserordentlichen Sitzung ist gemäss des Gemeindepräsidenten ein Massnahmenkatalog erstellt worden. Doch es hat sich gezeigt, dass sich viele Verbesserungen nicht ohne bauliche oder personelle Massnahmen umsetzen lassen. Während der laufenden Saison seien deshalb höchstens noch punktuelle Anpassungen möglich.

So gilt etwa die Verknüpfung des Eingangsbereichs mit Kasse und des Restaurants aus heutiger Sicht als «mehr als unglücklich». Zumal sich der Kassenschalter im Arbeitsbereich der Restaurantküche befindet. «Bei einem Besucheransturm sind daher Staus beinahe vorprogrammiert. Hier wären eine personelle Aufstockung oder eine bauliche Entflechtung dringend notwendig», schreibt Gemeindepräsident Knecht. Die externe Überprüfung soll nun Lösungsvorschläge bringen. 

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