Dietikon

Nach dem Blutspenden gibt's eine Portion Pasta

Im katholischen Pfarreizentrum St. Agatha in Dietikon spendeten 54 Freiwillige ihr Blut. Manche kommen regelmässig wieder zu den Blutspendeaktionen.

Es freut mich, dass trotz heissem Wetter so viele Leute mit ihrem Blut helfen wollen», sagt Antonio Virelli, Präsident des Italienischen Verbands freiwilliger Blutspender Zürich, kurz AVIS. Gemeinsam mit der Blutspende Zürich hat er den Anlass in Dietikon organisiert. «Mit 18 Jahren habe ich zum ersten Mal gespendet. Seither gehe ich regelmässig. Dass ich etwas spende, von dem ich genug habe, es anderen Menschen jedoch mangelt, ist für mich selbstverständlich», sagt der Dietiker. Die Aktionen des Vereins seien jeweils gut besucht, und die Spender kämen auch regelmässig wieder. «Aber wir sind natürlich immer froh, wenn neue Leute dazukommen, und da ist jede und jeder willkommen.»

Da die Entnahme von Blut dem Körper einiges abverlangt, wird an den Anlässen für die Spenderinnen und Spender gesorgt. Dazu gehört auch die Einladung zu einer Portion Pasta. «Da geht es jeweils zu und her wie bei einer grossen Familie», sagt er. Einer, der dieser Familie schon lange angehört, ist Emilio Violi. Der 89-Jährige hat die AVIS Zürich gegründet und hilft bei Anlässen immer noch mit. «Auch wenn ich in meinem Alter nicht mehr spenden darf, kann ich so immer noch meinen Beitrag leisten.»

Autor

Sebastian Schuler

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