Lager
Nach 40 Kilometer langer Wanderung: Pfadi Urdorf hat im Aargau ihre Zelte aufgeschlagen

Seit dem vergangenen Sonntag weilen 13 Kinder und Jugendliche sowie 16 Leiterinnen und Leiter der Urdorfer Pfadi Uro auf dem Lagerplatz Lohnberg in Zuzgen im Aargauer Fricktal. Höhepunkte waren bislang die zweitägige Wanderung gleich zu Beginn sowie das Einrichten des Lagerplatzes.

Christian Murer
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Pfadi Uro in Zuzgen AG
14 Bilder
Augen zu und durch: Viele Spiele stehen auf dem Programm.
Auf dem Lagerplatz wurde ein Volleyball-Feld eingerichtet.
Mirjam «Alupa» Steiner färbt Haare.
Fussballspielen ist immer «in».
Leonie «Maeva» Bachmann leitet das Spiel
Gestalten und Malen von Leibchen.
Gemeinsam Zeltblachen knüpfen.
Abendstimmung auf dem Lagerplatz.
Ramona «Nyaka» Kropf und José «Mort» Bacher bereiten den Kartoffelsalat vor.
So ein Pfadi-Tag macht hungrig – also ab ins Esszelt!
Toiletten wie am Züri-Fäscht.
Abwaschen bei fliessendem Quellwasser.
Am gemütlichen Lagerfeuer wird gemeinsam gesungen.

Pfadi Uro in Zuzgen AG

Christian Murer

Die Urdorfer Pfadi Uro startete am vergangenen Samstagmorgen eine grosse zweitägige Wanderung in zwei Gruppen. Startpunkt war Aarau. Nach mehr als vierzig Kilometern trafen die Schnelleren am Sonntagnachmittag um halb fünf Uhr auf dem Lohnberg oberhalb Zuzgen im Aargauer Fricktal ein.

So haben die Pfadi-Kinder die grosse Wanderung erlebt:

Dave «Ares» Kohlbrenner, 14 «Wir waren etwas mehr als zehn Stunden lang unterwegs. Im Berliner-Blachenzelt schlafen finde ich cool. Da ich recht müde war, konnte ich sehr gut schlafen. Das Essen brachte uns der Lagerkoch Pascal ‹Puma› Zehnder.»
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Jill «Epona» Kohlbrenner, 10 «Ich fand es lustig, dass wir bei den Kirschbäumen vorbeiliefen. So durften wir die Chriesi geniessen. Dann standen Kühe im Weg. Am Abend schliefen wir im Berliner-Blachenzelt. Das erlebte ich auch zum ersten Mal.»
Jaël «Momo» Ronner, 10 «Dies ist mein erstes Pfadi-Sommerlager. Ich fand die Wanderung mega cool. Wir liefen durch die Kantone Aargau und Solothurn, die eine Brücke trennte. Ich durfte mit der schnelleren Gruppe mitlaufen. Das war wirklich ganz toll.»
Helena «Theleia» Binder, 11 «Das Kirschenessen auf der Wanderung fand ich super. Wir liefen auf eine Anhöhe und sahen beim Retourschauen, wie weit wir schon gelaufen sind. Ich finde den Lagerplatz toll. Vor allem der Turm ist mega cool.»
Núria «Niama» Zahnd, 10 «Ich fand es echt cool. Ich wandere in meiner Freizeit und in den Ferien gerne. Ich lief in der schnelleren Gruppe mit, obwohl ich eigentlich die langsamere vorzog. Das Schlafen im ‹Berliner› erlebte ich zum ersten Mal.»
Janis «Ferox» Van Zwieten, 13 «Ich bin jetzt schon siebeneinhalb Jahre bei der Pfadi. Diesmal liefen wir mit Musik. Der Aufbau des ‹Berliners› sowie das Übernachten und das Feuern mit den Maiskolben und den Schlangenbroten fand ich cool.»
Noa «Kaiku» Bachmann, 12 «Dies war schon meine zweite grosse Pfadi-Wanderung. Selbst in der langsameren Gruppe kam ich sehr ins Schwitzen, denn es hatte einige steile Stücke dabei. Zum Glück machten wir sehr viele Pausen.»
Maren «Ylvie» Schwarz, 10 «Am ersten Tag sind wir vom Bahnhof Urdorf losgefahren. In Aarau teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Im Zwischenlager begrüsste uns eine Bäuerin. Wir bauten den ‹Berliner›. Wir sahen auch zwei junge Rehe.»

Dave «Ares» Kohlbrenner, 14 «Wir waren etwas mehr als zehn Stunden lang unterwegs. Im Berliner-Blachenzelt schlafen finde ich cool. Da ich recht müde war, konnte ich sehr gut schlafen. Das Essen brachte uns der Lagerkoch Pascal ‹Puma› Zehnder.»

Christian Murer

Während zweier Tage stand der Aufbau des Lagerplatzes auf dem Plan. Und was die Pfadis alles in kurzer Zeit aufbauten!

Der Lagerturm und das Esszelt stehen im Mittelpunkt

Das vorbildlich eingerichtete Küchenzelt ist das Herzstück des zweiwöchigen Pfadilagers. Dort verwöhnen Ramona «Nyaka» Kropf, Pascal «Puma» Zehnder sowie José «Mort» Bacher die hungrigen Mäuler mit leckeren Menüs. Der imposante Lagerturm mit dem Esszelt steht inmitten des weiten Lagerplatzes. Dieser darf aus Sicherheitsgründen mit höchstens vier Kindern und einem Leiter bestiegen werden. Im Weiteren entstanden eine Feuerstelle, Fussballtore, ein Volleyballfeld und eine Dusche mit fliessendem Quellwasser und Durchlauferhitzer. Insgesamt stehen zehn Zelte auf dem Platz.

Der Lagerplatz in Zuzgen:

Nebst dem Bauen und Einrichten blieb genügend Zeit für allerlei Spiele. Es wurden Leibchen gestaltet und gemalt. Am Abend versammelt sich die Lagergemeinschaft beim fröhlichen Singsang ums Lagerfeuer. Und schon kurz nach Beginn des Lagers weckte die erste Nachtübung das schlafende Pfadivolk, das noch bis zum Samstag, 27. Juli, manch Überraschendes erleben wird.