Winterthur

«Mehr Schutz von Velofahrenden»: Bevölkerung fühlt sich nicht überall sicher

Bei einer Befrgung wurden vor allem das Stadtzentrum und Töss genannt.(Archivbild)

Bei einer Befrgung wurden vor allem das Stadtzentrum und Töss genannt.(Archivbild)

Die Winterthurerinnen und Winterthurer fühlen sich in ihrer Stadt grundsätzlich sicher. In manchen Quartieren ist es aber knapp der Hälfte nicht immer wohl, wie eine Umfrage der Stadtpolizei zeigt.

45 Prozent der Befragen gaben an, dass es Stadtkreise gibt, die sie als «unsicher» empfinden. Dabei wurden vor allem das Stadtzentrum und Töss genannt. Als «sicher» gelten hingegen Veltheim und Seen, wie aus der am Dienstag publizierten Studie hervorgeht.

62 Prozent der Befragten fühlen sich vor allem nachts an manchen Orten und Plätzen unwohl. Am häufigsten genannt wurde dabei der Bahnhof, gefolgt vom Stadtpark.

Ob sich jemand sicher fühlt oder nicht, ist vor allem altersabhängig. Das Sicherheitsempfinden nimmt mit steigendem Alter eher ab. Hinsichtlich des Geschlechts gebe es hingegen keine signifikanten Unterschiede, schreibt die Stadt Winterthur.

Forderung nach mehr Polizeipräsenz

Um die Sicherheit in der Stadt zu erhöhen, fordert eine Mehrheit der Befragten «mehr Schutz von Velofahrenden im Strassenverkehr», dazu aber auch mehr Kontrollen und Bussen für Velo- und Trottinettfahrer. Auch mehr Polizeipräsenz zu Fuss oder mit dem Velo wird gefordert.

Die Studie basiert auf einer Online-Befragung, zu der alle Winterthurer Haushalte im vergangenen Sommer per Post eingeladen wurden. 4857 Haushalte nahmen an der Umfrage teil, was 8,4 Prozent der Eingeladenen entspricht.

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