Dietikon
«Limmattaler Fisch»: Nebst Freudensprüngen gab es auch ein paar Tränen

Der «Limmattaler Fisch» hat sich in nur acht Jahren als wichtiger Event für schwimmbegeisterte Kinder etabliert. Dieses Jahr wurde im Hallenbad Fondli um jede Zehntelsekunde gekämpft.

Cynthia Mira
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Wer wohl gewonnen hat? Viele Kinder nahmen den Schwimmwettbewerb sehr ernst
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Auf die Plätze, fertig, los!
Siegerehrung der Mädchen mit Jahrgang 2009
Limmattaler Fisch: Wenn Kinder um jede Zehntelsekunde kämpfen
Ein Sprung ins kalte Wasser für den Sieg
Mit Jahrgang 2011 waren auch die jüngsten Teilnehmerinnen am Start.
Zum Limmattaler Fisch gekür:t Julia Koutinchev und Ciril Clerc
Für Sabina Möckel aus Würenlos ist die Mithilfe selbstverständlich
Ursula Hintermeister (links) hat den Anlass ins Leben gerufen und freut sich über den stetigen Zuwachs
Und... los!
Fast wie bei den Profis
Wer hat gewonnen? Gespannte Zuschauer
Konzentration vor dem Start
Grossandrang
Bereit für den grossen Sprung ins kühle Nass
Der Anlass zog insgesamt 141 teilnehmende Kinder an
Viele Freude bei den Kindern
Es kann losgehen
Kurz vor dem Start
Schon zum achten Mal hat Ursula Hintermeister den Anlass organisiert
Ein grosses Helferteam stand im Einsatz
Der Schwimmstil war frei wählbar
Und... Sprung!
Ladina Panier freut sich über ihre Silbermedaille
Limmattaler Fisch im Hallenbad Fondli
Limmattaler Fisch im Hallenbad Fondli
Limmattaler Fisch im Hallenbad Fondli
Sportliche Kinder aus der Region wollen es wissen
Ohne die Helfer ginge gar nichts
Zuschauer feuern die Kinder an
Jedes Jahr zieht der Anlass mehr Kinder an

Wer wohl gewonnen hat? Viele Kinder nahmen den Schwimmwettbewerb sehr ernst

Cynthia Mira

Ein letztes Mal heisst es, tief Luft holen, bevor es ernst wird und das Wettschwimmen um den begehrten Titel «Limmattaler Fisch» im Dietiker Hallenband Fondli losgeht. Nur ein bis zwei Längen bleiben den Kindern je nach Altersstufe Zeit, um im freien Schwimmstil eine der Medaillen mit dem Fischlogo zu ergattern. Man spürt es und man sieht es: Es geht um viel an diesem Nachmittag. So zeigen einige Kinder Freudensprünge, während anderen enttäuschte Tränen über die Wangen laufen. Auch das Publikum fiebert mit: Eltern und Freunde rund um das Schwimmbecken herum jubeln lautstark, feuern die Kinder an, klatschen.

«Es ist ein toller und emotionaler Anlass, der jedes Jahr sehr gut organisiert ist», sagt Daniela De Fezza aus Geroldswil. «Diesmal sind alle meine drei Kinder angemeldet und es gibt weder Wartezeiten noch Langweile.» Es sei immer etwas los, sagt Tochter Elena, die seit 2013 dabei ist: Deshalb sei es ihr gar nicht gelungen, vor dem Start noch wie geplant ihre Hausaufgaben zu erledigen. Dafür war sie im Becken erfolgreich und sicherte sich eine Bronzemedaille. Auch ihre Schwestern Luana und Yara waren erfolgreich und holten sich in ihren Kategorien Podestplätze.

Der Nachwuchs steht bereit

Die begehrte Auszeichnung als schnellster Limmattaler Fisch ergattert sich bei den Mädchen mit zurückgelegten 50 Meter in nur 34 Sekunden Julia Koutinchev aus dem Schwimmclub Urdorf, die sich nach dem Sieg überglücklich zeigt: «Es bedeutet mir mega viel. Der Sieg war mein Ziel und ich habe viel dafür trainiert.» Gemeinsam mit dem schnellsten Schwimmer bei den Knaben, Ciril Clerc, steht sie damit nicht nur einmal zuoberst auf der Siegertreppe. Ebenso mangelt es keineswegs an genügend Nachwuchs bei dieser achten Ausgabe des Schwimmevents. Die sechsjährige Ladina Panier ist mit ihrer Zweitplatzierung in der jüngsten Stufe zufrieden. Sie habe soeben das Schwimmabzeichen «Eisbär» erlangt und der Schwimmkurs sei cool, sagt sie.

Freuen über einen gelungenen Nachmittag mit 141 gestarteten Schwimmfans und insgesamt neun Stafetten konnte sich Ursula Hintermeister, die den Anlass 2010 initiiert hat: «Es freut mich sehr, dass jedes Jahr mehr Leute den Schwimmanlass besuchen», sagt sie. In der Schweiz gebe es so schöne Gewässer und viele Möglichkeiten, um zu schwimmen. Da gehöre es einfach dazu, dass man den Sport richtig lerne. Bei ihr im Kurs Schwimmen gelernt hat Sabina Möckel aus Würenlos. Auf die Mithilfe der mittlerweile 17-Jährigen kann gezählt werden: «Schwimmen ist etwas sehr Schönes, das man brauchen kann», sagt sie. Daher helfe sie beim Anlass gerne aus.