Eishockey
Limmattaler Duell in der Ligaqualifikation

Claudio Cadonau aus Unterengstringen trifft mit dem NLA-Letzten Biel auf den NLB-Meister Visp. Dort sind mit Alain Brunold aus Schlieren und Niki Altorfer aus Urdorf auch zwei Profis aus der Region unter Vertrag.

Raphael Biermayr
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Niki Altorfer (in Schwarz-Rot) und die Visper fordern Biel.

Niki Altorfer (in Schwarz-Rot) und die Visper fordern Biel.

Keystone

Claudio Cadonau weiss nun, wie der Gegner am Donnerstag und der letzten maximal sieben Spiele der Saison heisst. Der 25-Jährige aus Unterengstringen trifft mit dem NLA-Playout-Verlierer Biel auf den NLB-Playoff-Sieger Visp.

Damit kommt es auch zum Duell mit dem Urdorfer Niki Altorfer und dem Schlieremer Alain Brunold. Nach zwei Playoff-Qualifikationen findet sich Biel in der Angst wieder.

Erste NLA-Saison als Stammkraft

Für viele Spieler wäre der Abstieg aus der höchsten Spielklasse gleichbedeutend mit einem Existenzproblem. «Es geht hier um unsere Jobs», sagt Claudio Cadonau, und meint damit auch sich selbst.

Wenngleich hochdekoriert (Meister und Champions-League-Sieger mit den ZSC Lions), bestreitet der Verteidiger gegenwärtig seine erste NLA-Saison als Stammkraft. Natürlich hätte er sich den Verlauf anders vorgestellt, «alle haben an einen Exploit geglaubt».

Für den Wirtschaftsstudenten ist es die erste Erfahrung im Abstiegskampf. Veränderungen an sich und seinem Spiel habe er keine festgestellt. Die Situation als ganze unterscheidet sich jedoch von dem, was er bislang kennen gelernt hat: «Es geht nicht mehr ums Gewinnen, sondern darum, nicht zu verlieren.»

Visp wieder im Final

Eigentlich nur noch gewinnen können die Visper. Sie stehen nach einem 5:1-Erfolg im siebten Spiel in Langnau nach 2011 wieder in der Ligaqualifikation. Damals scheiterten sie an Ambri-Piotta.

Der Schlieremer Alain Brunold war schon damals eine Teamstütze. Mittlerweile ist mit Niki Altorfer aus Urdorf eine Verstärkung aus der alten Heimat dazugekommen.