Zürich
Limmattal soll mit Geldern aus dem Lotteriefonds unterstützt werden

Der Zürcher Regierungsrat will das Limmattal mit 2,3 Millionen Franken aus dem Zürcher Lotteriefonds fördern. Das Geld soll an den Verein Regional Projektschau Limmattal gehen, der die Region sichtbarer machen will. Entscheiden wird der Zürcher Kantonsrat.

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Studentin Julia Bitschi streicht das Monopoly-Gefängnis fertig.
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Auch ein Monopoly-Haus haben die Studentinnen nachgebaut.
Alt Kantonsratspräsidentin und Regionale-2025-Präsidentin Brigitta Johner und Peter Wolf (links) hören Samuel Flükigers Ausführungen zu.
Hinten links am Waldrand ist das "L" für "Limmattal". Von der Strasse aus ist der Buchstabe gut zu erkennen.
Landschaftsausstellung Wachgeküsst
Ein alter Schopf wurde mit "Fragil"-Band eingewickelt, um auf die prekäre Situation von Landwirten hinzuweisen.
Auf einer dreieckigen Wiese wurde ein Fussballfeld mit drei Toren und drei Ersatzbänken kreiert.
Die Installation «Das Aussichtslos» stellt das Modewort Nachhaltigkeit infrage und steht nicht zufällig in der Nähe eines Möbelhauses.
Die vielen Vogelhäuser und Insektenhotels bieten ein «Refugium».
Der schmale Grünstreifen lädt zum «Wettlauf» ein.
Die Bananenplantage zeigt die Bedeutung des Klimawandels für die Landwirtschaft.
In Oetwil wird die Limmat optisch bis auf den Fussweg erweitert.

Studentin Julia Bitschi streicht das Monopoly-Gefängnis fertig.

ALEX SPICHALÉ

Wie die Regierung mitteilte, werde das Limmattal von aussen oft nur als verkehrs- und infrastrukturgepräter, wirtschaftsstarker Lebens- und Arbeitsraum zwischen Zürich und Baden wahrgenommen. Dabei habe die Region zahlreiche, landschaftliche wie auch kulturelle Qualitäten.

Diese Qualitäten will der Verein Regionale Projektschau Limmattal fördern: Er will Weiterentwicklungen und Aufwertungen sichtbarer machen um so das Zusammenleben unterstützen zu können. Dabei soll die Bevölkerung von Anfang an miteinbezogen werden.

Der Argau Zahlt mit

Der Verein, der 2016 gegründet wurde, ist derzeit mit verschiedenen Projekten aktiv, unter anderem mit künstlerischen Installationen. Insgesamt will er 21 Projekte realisieren. Im Jahre 2025 soll eine grössere Präsentation der realisierten Projekte durchgeführt werden. Angestossen wurde das Projekt von den Baudirektionen der Kantone Zürich und Aargau.

Der Aargau sicherte bereits einen Beitrag von 1,8 Millionen Franken zu. Zusammen mit einem früheren Beitrag will der Kanton Aargau das Projekt mit insgesamt 2,7 Millionen unterstützen. Das ist gleich viel wie der Kanton Zürich, der bereits früher einmal 400'000 Franken aus dem Lotteriefonds bewilligt hatte. (sda)