Limmattal
Erneuert: Die blauen Gebührensäcke werden blickdicht

Wie die Limeco als Betreiberin der Kehrichtverbrennungsanlage in Dietikon mitteilt, gibt es zwei Neuerungen bei den allseits bekannten blauen Limmattaler Abfall-­Gebührensäcken.

David Egger
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Ein Gebührensack der Limeco. Die Säcke werden blauer und umweltfreundlicher.

Ein Gebührensack der Limeco. Die Säcke werden blauer und umweltfreundlicher.

Oliver Graf / Limmattaler Zeitung

Die erste Neuerung: Die Säcke werden ein bisschen blauer. Zudem haben sie neu eine dunkelgraue Innenschicht, wodurch sie laut der Limeco «absolut blickdicht» werden. Bisher waren die Säcke leicht transparent. Diese Neuerung dürfte mindestens all jene freuen, die auch beim Kehrichtsack gerne etwas ­Privatsphäre walten lassen.

Die zweite Neuerung: Die ­Gebührensäcke bestehen neu zu mindestens 80 Prozent aus ­sogenanntem Post-Consumer-­Recycling-Kunststoff, also rezykliertem Kunststoff. Dieser gilt als ökologischer beziehungsweise «grüner» als neuer Kunststoff aus Erdöl. Deshalb wirbt die ­Limeco mit folgendem Slogan für ihren neuen Sack:

«Der neue Kehrichtsack wird blauer. Und grüner.»

Der Kehrichtsack wird aus dem Kunststoff Polyethylen hergestellt. Um ihn ­herzustellen, werden neu vor allem Kunststoffabfälle – genauer: gebrauchte Polyethylenfolie – aus der Industrie und von Grossverbrauchern recycelt. «So werden markant weniger primäre Rohstoffe verbraucht und damit die CO2-Emissionen spürbar gesenkt», schreibt die Limeco. Hergestellt werden die Limmattaler Säcke im Ausland.

Limeco will als umweltfreundlich bekannt sein

Die neuen Säcke werden nun nach und nach in den Limmattaler Läden erhältlich sein, sobald die alten Säcke aufgebraucht sind. Verwendet werden die Säcke in allen Gemeinden des Bezirks Dietikon ausser in Uitikon. Zudem sind die Limmattaler Säcke auch in Bergdietikon Standard.

Das heutige blaue Design haben die Säcke seit Januar 2017. Bis und mit 2016 waren sie noch grau, darauf in Rot symbolisch abgebildet waren die Limmat und der Hochkamin der Kehrichtverbrennungsanlage in Dietikon. Seit 2017 ist statt­dessen das Limeco-Logo und der Schriftzug «Ihr Kehricht ist umweltfreundliche Energie» zu lesen.

Überhaupt bemüht sich die Limeco seit Jahren, in der Bevölkerung als umweltfreundlich bekannt zu sein. Seit kurzem ist sie auch mit einem neuen Exponat in der Umweltarena Spreitenbach vertreten. Gezeigt wird, wie aus Abfall Wärme, Strom und Biogas produziert werden und wie aus Abwasser erneuerbares Gas entsteht.

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