Im Trend liegen weiterhin kurze Vornamen, häufig auch in Kombination mit einem zweiten Vornamen. Vornamen mit Bindestrich werden hingegen immer seltener gewählt. Dies teilte Statistik Stadt Zürich am Donnerstag mit.

Die durchschnittliche Vornamenslänge ist mit 5,3 Zeichen so kurz wie noch nie. Rund die Hälfte der Neugeborenen erhielt auch noch einen zweiten Namen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 5212 Babys mit Wohnsitz in der Stadt Zürich geboren.

Bei den Mädchen waren gleich drei Namen gleichermassen populär: Emma, Emilia und Sophia wurden im Jahr 2018 am häufigsten gewählt. Berücksichtigt man aber auch noch die Schreibvariante Sofia, so rückt der Vorname Sophia/Sofia mit 49 Babys an die Spitze der Rangliste. Ebenfalls beliebt waren Ella, Mila, Olivia, Elena und Lina.

Bei den Knaben wurde der Name Leo am häufigsten gewählt. Er lag im Vorjahr auf Platz zwei, nun ist er erstmals Spitzenreiter. Am zweit- und dritthäufigsten wurden die Vornamen Paul und Julian vergeben. Während Julian in den vergangenen zehn Jahren bei den Neugeborenen immer wieder besonders häufig vorkam, ist die Beliebtheit des Namens Paul ein neues Phänomen. Weitere häufig gewählte Knabenvornamen waren Louis, Alexander, Matteo und Vincent.