Zuvor hatte der Verband der Kantonschemiker im Rahmen einer Kampagne ab Frühjahr 2019 in der ganzen Schweiz stichprobenmässig Trinkwasserproben entnommen. Diese wurden auf verschiedene Rückstände hin untersucht, wobei insbesondere Metaboliten von Pflanzenschutzmitteln im Fokus standen. Zudem hatte das kantonale Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft im gesamten Kanton Grundwasserfassungen auf Abbauprodukte des Pflanzenschutzmittels Chlorothalonil-Sulfonsäure hin untersucht, wie die Stadt Schlieren mitteilt.

Der Verband der Kantons-chemiker entnahm Proben vom Laufbrunnen an der Feldstrasse: Dabei sind gemäss der Stadt Schlieren «keine erhöhten Rücktandswerte» festgestellt worden. Zu denselben Ergebnissen führten die Untersuchungen des Kantons Zürich, der Proben der Quellfassung mittlere Risi und der Grundwasserfassung Betschenrohr entnommen hatte. «Beide Analysen zeigten Messwerte, welche deutlich unter dem Grenzwert liegen.»

Die Infrastrukturabteilung der Stadt Dietikon hält in ihrer Mitteilung ebenfalls fest, dass die Werte «weit unter dem Grenzwert» liegen. «Es konnten somit keine gesundheitsgefährdenden Rückstände nachgewiesen werden.» Auf die Abbauprodukte des Pflanzenschutzmittels Chlorothalonil-Sulfonsäure analysiert wurden die Grundwasserfassungen Langacker (Wasserversorgung Dietikon) und Schönenwerd 2 (Wasserwirtschaftsverband), welche fünf Gemeinden mit Wasser versorgt. Wie die Stadt Dietikon weiter mitteilt, hat die städtische Wasserversorgung in diesem Jahr zudem bislang 87 Wasserproben im gesamten Netz entnommen. «Sämtliche Wasserproben haben den chemischen und bakteriologischen Anforderungen der Lebensmittelgesetzgebung entsprochen.»

Das Trinkwasser aus Dietikon stammt grösstenteils aus den drei Grundwasserpumpwerken Langacker, Russacker und Schönenwerd 2. Lediglich fünf Prozent werden aus einer Quelle im Röhrenmoos bezogen. Insgesamt beläuft sich der Trinkwasserverbrauch in Dietikon auf über 2,8 Millionen Kubikmeter im Jahr und kann mit den Grundwasserpumpwerken und der Quelle vollständig abgedeckt werden. (liz)