Uitikon
Kein Durchzug mehr: Das Uitiker Gemeindehaus wird energieeffizienter

Frostige Temperaturen im obersten Stock des Gemeindehauses sollen der Vergangenheit angehören. Die Uitiker Gemeindeversammlung stimmte am Dienstagabend einem Kredit über 131000 Franken zur Dachsanierung einstimmig zu.

Bettina Hamilton-Irvine
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Das Gemeindehaus von Uitikon

Das Gemeindehaus von Uitikon

AZ

Bei windigem und kaltem Wetter wird es ungemütlich im Uitiker Gemeindehaus. Mitarbeitende geben immer wieder zu Protokoll, dass die dauernde Zugluft im obersten Geschoss äusserst störend sei.

Doch damit soll nun Schluss sein: An der Gemeindeversammlung am Dienstagabend stimmten die 83 anwesenden Stimmberechtigten einem Kredit über 131 000 Franken einstimmig und diskussionslos zu.

Damit kann das Dach des Gemeindehauses saniert und mit einer Wärmedämmung ausgekleidet werden. Dies soll die Gesundheit der Mitarbeitenden fördern und die Energieeffizienz erhöhen - nicht zuletzt, da man in Zukunft auf portable Elektroheizern verzichten werden könne, wie Finanzvorstand Markus Hoppler erklärte.

Untersuchung durch Spezialisten

Dass die Sanierung nötig ist, wurde offiziell bestätigt: Die Gemeinde liess das Gebäude einer Untersuchung durch Spezialisten aus dem Energiebereich unterziehen. Diese stellten fest, dass das Gebäude im Dachbereich grosse Defizite in der Isolation aufweist - obwohl das 1880 gebaute und 1996 letztmals sanierte Haus vor drei Jahren mit neuen Fenstern ausgestattet worden ist.

«Manchmal kommt es schlimmer»

Einstimmig genehmigt wurden von den anwesenden Stimmberechtigten auch fünf Bauabrechnungen sowie die Jahresrechnung der politischen Gemeinde. Sie schliesst mit einem Aufwandüberschuss von gut 4,13 Millionen Franken.

Budgetiert gewesen waren bloss 2,98 Millionen. «Manchmal kommt es schlimmer, als man denkt», sagte dazu Finanzvorstand Hoppler, der zugab, er sei es sich nicht gewohnt, einen solchen Abschluss präsentieren zu müssen. Schuld am schlechten Resultat sind vor allem die Steuern der Vorjahre, die laut Hoppler «mickrig» ausfielen.

Auch die Jahresrechnung der Schulgemeinde, die ebenfalls massiv schlechter als geplant ausfiel, wurde von den anwesenden Stimmberechtigten abgenommen. Während die Schule bloss mit einem Minus von 978 000 Franken gerechnet hatte, schliesst die Rechnung mit einem Aufwandüberschuss von 2,34 Millionen Franken.