Zürich
Kantonsapotheke wird für 27,5 Millionen an Unispital verkauft

Die Kantonsapotheke Zürich (KAZ) ist künftig nicht mehr Teil der kantonalen Verwaltung, sondern wird eine Aktiengesellschaft im Besitz des Universitätsspitals (USZ). Dieses übernimmt die KAZ für 27,5 Millionen Franken. Der Betrag wird beglichen, indem der Kanton seine Beteiligung am USZ erhöht.

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Kantonsapotheke Zürich
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Eröffnung der Kantonsapotheke Zürich
Im Erdgeschoss befindet sich das Lager der Kantonsapotheke. Vom Erklärungstee bis zum Schmerzmittel Dafalgan – hier findet sich alles. Nur Betäubungsmittel und Zytostatika, Arzneimittel gegen Krebs, werden in einem anderen Lager aufbewahrt.
Dieser Angestellte nimmt die bestellten Medikamente aus den Lagerregalen.
Auch Aspirin wird hier gelagert.
In diesen Kisten werden die Medikamente in die Spitäler transportiert.
Das Treppenhaus im Neubau.
Blick in die sterile Zone des Produktionsbereichs. Dieser befindet sich in einem Glaskasten abgeschottet und isoliert innerhalb des Gebäudes.
In dieser Petrischale wachsen Bakterien.
Bei Führungen durch die Kantonsapotheke kann man die Angestellten bei der Arbeit beobachten.
Utensilien im Glaskasten.
Hochmoderne Roboter unterstützen die Angestellten.
Ein Blick in einen aseptischen Raum des Produktionsbereichs.
Über dem Glaskasten hängt die Technik, wie Lüftungsschächte, Kabel und Leitungen, die die Versorgung der Produktion sicherstellen.

Kantonsapotheke Zürich

Sandra Ardizzone

Das Gesetz zur Verselbstständigung der Kantonsapotheke wird derzeit in der zuständige Kommission des Kantonsrat beraten. Nach Abschluss dieser Beratungen soll die neue Aktiengesellschaft (KAZ AG) an das Universitätsspital veräussert werden, wie die Gesundheitsdirektion am Freitag mitteilte. Der Kaufvertrag wurde bereits abgeschlossen.

Der ausgehandelte Verkaufspreis beträgt gemäss Mitteilung 27,5 Millionen Franken. Der Kanton stellt diese dem USZ zur Verfügung, indem er das Dotationskapital erhöht. Damit wird die Beteiligung des Kantons am USZ von 521,6 Millionen auf 540,1 Millionen Franken aufgestockt. Darüber wird der Kantonsrat noch zu befinden haben.

Die KAZ ist für die gesamte pharmazeutische Versorgung des Universitätsspitals und des Kantonsspitals Winterthur zuständig. Sie betreut aber auch zahlreiche weitere Spitäler und Kliniken pharmazeutisch und beliefert sie mit Spezialprodukten.

Ihre Aufgabe ist es nicht nur Medikamente zu beschaffen, zu bewirtschaften und zu lagern. Sie stellt auch Arzneimittel her, die in dieser Form nicht, nicht mehr oder noch nicht auf dem freien Markt erhältlich sind.

Er sei überzeugt, dass die Kantonspotheke mit der Übertragung an das USZ ihre Funktion als Spitalapotheke bestmöglich wahrnehmen könne, schreibt der Regierungsrat. Ihr Leistungen für die anderen kantonalen Spitäler und die Versorgung mit Arzneimitteln in Krisenlagen bleibe dabei weiterhin sichergestellt. (sda)