Lotteriefons
Kanton Zürich will mehr für Entwicklungshilfe ausgeben

Der Kanton Zürich will ab nächstem Jahr jährlich zehn statt bisher acht Millionen Franken für die Entwicklungszusammenarbeit und die Inlandhilfe ausgeben. Das Geld dafür stammt aus dem Lotteriefonds.

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Kinder in Duschanbe, Tadschikistan

Kinder in Duschanbe, Tadschikistan

Keystone

Hauptsächlich solle die Unterstützung in Projekte fliessen, die Armut bekämpfen und Innovation sowie Gesundheit fördern. Neu will der Regierungsrat nicht nur Projekte in Afrika und Osteuropa, sondern auf der ganzen Welt fördern. Im Inland solle mehr Geld an Projekte mit zürcherischem Ursprung gehen, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte.

Der neue Rahmenkredit beträgt insgesamt 40 Millionen Franken. Er soll für die nächsten vier Jahre gelten und muss noch vom Kantonsrat abgesegnet werden. Die Gesamtsumme soll flexibel verteilbar sein, es werde kein bestimmter Betrag für in- oder ausländische Projekte reserviert.

In den letzten vier Jahren wurden mit den Geldern im Ausland insgesamt 116 Projekte aus Afrika und Osteuropa unterstüzt. Im Inland erhielten 53 Projekte einen Zustupf, vor allem solche in den Kantonen Graubünden und Tessin.