Zürich
Kanton unterstützt Fanarbeit von GC und FCZ weiterhin

Mit einem jährlichen Beitrag von 100 000 Franken pro Jahr sichert der Kanton Zürich dem Verein Fanarbeit Zürich seine Unterstützung für weitere drei Jahre zu. Der Regierungsrat erachtet dessen Arbeit als unverzichtbar.

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FCZ-«Südkurve»-Fans

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Keystone

Der Kanton Zürich unterstützt den Verein Fanarbeit Zürich für weitere drei Jahre mit einem jährlichen Beitrag von 100'000 Franken. Der Verein führt die Fanprojekte der beiden grossen Stadtzürcher Fussballclubs FC Zürich und Grasshoppers. Der Regierungsrat erachtet dessen Arbeit als unverzichtbar.

Die Fanprojekte bildeten einen unverzichtbaren Bestandteil in der Prävention von Gewalt an Fussballspielen, schreibt der Regierungsrat in einer Mitteilung vom Donnerstag. Sie leisteten einen Beitrag an eine positive, kreative und tolerante Fankultur.

Die beiden Fanprojekte haben sich gemäss Regierungsrat in den vergangenen Jahren etabliert. 2008 war die auf drei Jahre angelegte Pilotphase gestartet. 2011 wurde sie um zwei Jahre verlängert. Jetzt hat der Regierungsrat den Verein als beitragsberechtigt anerkannt, wie er schreibt.

Bis Ende 2016 sind jährliche Beiträge von 100'000 Franken vorgesehen. Mit dem jetzigen Beschluss wird der Verein in die definitiven Strukturen überführt. Dem Vorstand gehören heute je ein Vertreter der Stadt Zürich, der beiden Fussballclubs und der Chef des kantonalen Sportamts an. Neu wird zudem ein Vertreter der Offenen Jugendarbeit aufgenommen.

Der Zürcher Stadtrat hatte im April dem Gemeinderat beantragt, den Verein bis Ende 2016 weiterhin mit ebenfalls jährlich 100'000 Franken zu unterstützen. Kanton, Stadt sowie FC Zürich und Grasshoppers-Club finanzieren den Verein zu je einem Drittel.