Über den Aufenhalt und Zustand des 33-jährigen Mazedoniers, der mit seiner Irrfahrt durchs Limmattal in der Nacht auf den 1. April mehrere Unfälle verursachte und Passanten mit einer Machete bedrohte und verletzte, wollte die Staatsanwaltschaft Zürich heute gegenüber der Limmattaler Zeitung keine Auskunft geben. Man untersuche den Vorfall weiterhin, hiess es von Seiten der Staatsanwaltschaft.

Die Irrfahrt des Aargauer Autolenkers hatte in Dietikon begonnen, wo er mit seinem Smart wiederholt gegen das Heck eines vor ihm fahrenden Wagens fuhr, ebenfalls ein Smart. Als der Autofahrer des vorausfahrenden Smarts ausstieg, bedrohte der Mazedonier diesen mit einer Machete und stieg in dessen Smart ein.

In der Nähe des Lindenplatzes wiederholte sich der Vorfall, diesmal mit einem Mercedes. Auf der Fahrt Richtung Stadtkreis 9 verursachte der Machete-Mann mehrere Kollisionen, wobei niemand verletzt wurde. Bevor er nach Dietikon zurückfuhr bedrohte der Aargauer Autolenker am Strassenrand in Schlieren ZH einen Passanten mit seiner Machete.

In Dietikon fuhr er dann in ein am Rotlicht wartendes Auto, dabei wurde ein Mann und eine Frau leicht verletzt. Der 33-jährige fuhr aber unbeirrt weiter Richtung Spreitenbach AG. In der Nähe eines Einkaufszentrums konnte die Polizei den Mann mit einem Taser festnehmen. Dabei wurde ein Passant, der bei der Festnahme half, vom Täter leicht verletzt. Er wurde vom Täter gebissen.

Beim Festgenommenen handelt es sich um einen 33-jährigen, im Kanton Aargau wohnenden Mann. (lgi)