Die Initiative verlangt, Mundart als einzig zulässige Sprache im Kindergarten vorzuschreiben. Die Stimmbeteiligung betrug 34 Prozent. Das überparteiliche Komitee begründete seine Initiative unter anderem damit, dass Kinder von Anderssprachigen besser integriert werden könnten, wenn sie Mundart beherrschen. Möglichst früh erworbenes Hochdeutsch führe nicht zu besseren Resultaten in der Schule.

Kantons- und Regierungsrat hatten die Initiative ebenso abgelehnt wie der Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverband und die Zürcher Schulpräsidien. Bislang sieht das Volksschulgesetz eine flexible Regelung vor, bei der teilweise in Hochdeutsch und teilweise in Mundart unterrichtet wird. Die weniger oft verwendete Sprache soll dabei mindestens ein Drittel der Zeit verwendet werden