Schlieren

Hier wird der Geistlich-Hochkamin gesprengt

Gleich knallts: Die letzten Momente des Hochkamins auf dem Schlieremer Geistlich-Areal. Hier entsteht ein neues Wohn- und Arbeitsquartier.

Gleich knallts: Die letzten Momente des Hochkamins auf dem Schlieremer Geistlich-Areal. Hier entsteht ein neues Wohn- und Arbeitsquartier.

Heute Nachmittag wurde ein Wahrzeichen der Schlieremer Industriegeschichte dem Erdboden gleichgemacht: Der über 32 Meter hohe Hochkamin auf dem Geistlich-Areal ist gesprengt worden.

Das Schlieremer Geistlich-Areal, auf dem früher die Leimproduktion für einen strengen Geruch sorgte, ist im Wandel. Mehrere Gebäude werden abgebrochen, damit hier ein neues Wohn- und Arbeitsquartier entstehen kann. Heute Mittwochnachmittag um 15 Uhr wurde nun der alte und über 32 Meter hohe Hochkamin – eines der Wahrzeichen des Geistlich-Areals – mit einer Sprengung dem Erdboden gleichgemacht. Wie dieser historische Schritt abgelaufen ist, sehen Sie im Video oben.

Die Firma Geistlich ist das älteste Schlieremer Industrieunternehmen. 1851 wurde die Manufaktur für Knochenleim von Heinrich Geistlich in Zürich gegründet. 1869 wurde sie aus Platzgründen nach Schlieren verlegt. 1943 stieg das Unternehmen in die Pharmaproduktion ein, 2006 wurde die industrielle Knochenverarbeitung eingestellt. Das Unternehmen ist heute in verschiedenen Bereichen und weltweit tätig: Zuletzt wurde beispielsweise dieses Jahr eine Tochtergesellschaft im indischen Neu-Delhi eröffnet.

Hier erneut die Sprengung aus einer anderen Perspektive:

Sprengung Kamin: Geistlich-Areal

Sprengung Kamin: Geistlich-Areal

  

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