Zürich

Helpline für Bauherren: Zürcher Stadtrat will «Rotes Telefon» unbefristet weiterbetreiben

Das "Rote Telefon" soll Bauherrschaften helfen, mit den behördlichen Auflagen zurechtzukommen. Der Zürcher Stadtrat will diese Helpline nun unbefristet weiterführen. (Symbolbild)

Das "Rote Telefon" soll Bauherrschaften helfen, mit den behördlichen Auflagen zurechtzukommen. Der Zürcher Stadtrat will diese Helpline nun unbefristet weiterführen. (Symbolbild)

Seit 2016 betreibt die Stadt Zürich eine Helpline für Bauherren, auch «Rotes Telefon» genannt. Nun will die Stadt diese Anlaufstelle weiterführen. Pro Jahr würde das knapp 200'000 Franken kosten.

Auslöser für diese Helpline war die Volksinitiative «Ombudsstelle gegen Willkür in Bausachen» des Gewerbe- und Hauseigentümerverbandes. Eine Ombudsstelle wollte die Stadt dann zwar nicht einrichten, doch die Initianten gaben sich auch mit dem «Roten Telefon» zufrieden.

Diese Helpline ist erste Anlaufstelle, wenn Bauherren Schwierigkeiten mit städtischen Auflagen haben. In den ersten vier Monaten nach dem Start im Jahr 2016 klingelte das «Rote Telefon» bereits über 100 Mal.

Die bisherigen Erfahrungen seien positiv, schreibt der Stadtrat in einer Mitteilung vom Mittwoch. Deshalb will er das auf fünf Jahre befristete «Rote Telefon» weiterbetreiben. Zudem soll das Aufgabengebiet erweitert werden, um Bauherrschaften niederschwellige Unterstützung für Spezialfälle anzubieten.

Die Kosten dafür würden sich auf knapp 200'000 Franken pro Jahr belaufen. Ob das «Rote Telefon» langfristig weiterbetrieben wird, entscheidet das Stadtparlament. Es muss der definitiven Stellenschaffung bei der Budgetberatung für das Jahr 2021 zustimmen. Diese Debatte findet im Dezember statt.

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