Temperaturen
Hauptsache warm eingepackt: Die sibirische Kältewelle hat das Limmattal im Griff

Eine sibirische Kältewelle drückt die Temperaturen diese Woche weit unter null. Das Spital Limmattal rät älteren und immungeschwächten Personen, vermehrt im Warmen zu bleiben.

Christian Tschümperlin
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Die schöne Seite der Kälte: Sie inspiriert die Natur zu kunstvollen Zeichnungen, wie Leserin Katrin Rüesch herausgefunden hat.

Die schöne Seite der Kälte: Sie inspiriert die Natur zu kunstvollen Zeichnungen, wie Leserin Katrin Rüesch herausgefunden hat.

Klirrende Kälte hat das Limmattal seit gestern fest im Griff. Laut «Meteonews» handelte es sich um den kältesten Wochenbeginn in diesem Winter. In Dietikon sank die Temperatur auf minus 9 Grad. Die sibirische Luft soll noch bis Donnerstag für Temperaturen im hohen einstelligen Minusbereich sorgen. Aufgrund der Bise fühlt es sich aber nochmal deutlich kälter an, wie «Meteonews» weiter schreibt.

Die Limmattaler und Limmattalerinnen jedenfalls haben sich gestern warm angezogen, bevor sie sich nach draussen wagten. «Immungeschwächte und Ältere sollten vermehrt im Warmen bleiben», rät Hans Matter, Chefarzt Institut für klinische Notfallmedizin im Spital Limmattal. Wer körperlich fit ist, hat wenig zu befürchten. Laut Matter sollten aber insbesondere die Extremitäten mit Handschuhen, Schal und Mütze gut geschützt werden.

Umfrage: Wie gehen Sie mit der Kälte um?

Carol Casanova (40), Dietikon «Ich ziehe zwei Kleiderschichten an sowie Kappe und Schal. Die Kappe hat mir mein Mann gestern vom Flughafen mitgebracht. Ich habe drei Hunde: Der finnische Spitz friert nicht, die deutschen Spitzhunde zittern aber.»
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Tanja Stampf (33), Schlieren «Im Winter ist es kalt, da packt man sich warm ein. Es ist ja eher der Wind, den wir uns nicht gewohnt sind. Mein Kind hab ich mit der Zwiebeltechnik eingepackt, also mit mehreren Schichten, die man schrittweise wieder ausziehen kann.»
Simone Steinmann (28), Hunzenschwil «Die Kälte bin ich mir gewohnt. Ich war gerade ein halbes Jahr in Schweden. Dort hat es am Meer auch gewindet. Kappe, Handschuhe und Schal habe ich in Schweden gekauft. Damit habe ich garantiert warm und die Kälte stört mich nicht.»
Nadine Muggli (28), Kappel «Ich habe vorgestern die ganze Nacht Party gemacht im Wald bei minus 9 Grad. Die Kälte kann mir nichts anhaben, man muss sich arrangieren damit. Solche Temperaturen kenne ich bereits von Island. Im Wald hatte ich vier paar Hosen an.»

Carol Casanova (40), Dietikon «Ich ziehe zwei Kleiderschichten an sowie Kappe und Schal. Die Kappe hat mir mein Mann gestern vom Flughafen mitgebracht. Ich habe drei Hunde: Der finnische Spitz friert nicht, die deutschen Spitzhunde zittern aber.»

Christian Tschümperlin