Pandemie

Hände waschen bleibt Pflicht: Gymis und Berufsfachschulen bald wieder in vollen Klassen

Die Schulen machen nach den Sommerferien aber weitere Schritte zurück in die Normalität. (Symbolbild)

Die Schulen machen nach den Sommerferien aber weitere Schritte zurück in die Normalität. (Symbolbild)

Die Zürcher Schulen machen weitere Schritte zurück in Richtung Normalität: Nach den Sommerferien werden auch die Gymnasien und Berufsfachschulen wieder in vollen Klassen unterrichten. Der wegen der Corona-Pandemie vorgegebene 1,5-Meter-Abstand soll «wenn immer möglich» eingehalten werden.

Um die wegen der Corona-Ansteckungsgefahr verhängte Abstandsregel einhalten zu können, werden die Schülerinnen und Schüler der Gymnasien und Berufsfachschulen nach den Sommerferien in festen Sitzordnungen unterrichtet. Diese soll so gewählt werden, dass immer 1,5 Meter Abstand zwischen den Lernenden gewahrt bleibt.

Damit könne die Zahl der Schülerinnen und Schüler eingeschränkt werden, die von einem allfälligen Contact Tracing betroffen seien. Bei Bedarf könnten auch Trennwände angebracht werden, schreibt die Bildungsdirektion in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Maskenpflicht im Chemielabor

In speziellen Unterrichtssituationen, wie etwa einem Chemielabor, gilt für Lehrpersonen und Schüler eine Maskenpflicht. Für die Schülerinnen und Schüler dieser Stufe gelten die Schutz- und Hygienemassnahmen auch für Pausenräume und Eingangsbereiche.

Sollten die Ansteckungszahlen weiter steigen, kann die Bildungsdirektion die Unterrichtskonzepte wieder anpassen. Das bedeutet, dass wieder Halbklassen- oder gar Fernunterricht angeordnet wird. Auch eine Maskenpflicht wäre eine Möglichkeit.

Die Schülerinnen und Schüler der Volksschule haben seit Juni wieder Ganzklassenunterricht. Die Abstandsregel gilt dort nur für den Kontakt zwischen Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrpersonen.

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