Umfrage

Haben Sie Angst vor dem Coronavirus? Das sagen die Limmattaler zur grössten Ansteckungsrate in der Region

Seit zwei Tagen hat das Limmattal die grösste Ansteckungsrate im Kanton.

Seit zwei Tagen hat das Limmattal die grösste Ansteckungsrate im Kanton.

Seit zwei Tagen hat das Limmattal kantonsweit die höchste Ansteckungsrate mit dem Coronavirus. Die persönlichen Meinungen der Limmattaler über die neusten Zahlen gehen auseinander.

Der Bezirk Dietikon verzeichnet kantonsweit die grösste Ansteckungsrate mit dem Coronavirus. Dies geht aus dem täglichen Covid-19-Lagebulletin Covid-19 der kantonalen Gesundheitsdirektion hervor («Limmattaler Zeitung» von gestern). Diese Entwicklung verschärft sich sogar: Pro 10000 Einwohner wurden innert einer Woche 4,1 bis 5,5 Personen positiv auf das Virus getestet. Vorgestern waren es noch 3,5 bis 4,5 Personen. So viele weist derzeit kein anderer Zürcher Bezirk aus. Drei weisen 2,8 bis 4,1 positiv getesteter Personen pro 10000 Einwohner auf. In den übrigen liegen die Werte darunter. Wie unsere Umfrage zeigt, haben viele Limmattalerinnen und Limmattaler Respekt vor der Pandemie, Angst haben aber nur wenige.

Pale Milanova, 30, Neuenhof

«Ich kenne niemanden, der sich mit dem Virus infiziert hat. Aber ich verstehe, dass die Situation viele beschäftigt. Angst habe ich nicht. Im öffentlichen Verkehr trage ich eine Maske und respektiere die Regeln. Diesen Sommer wollte ich Ferien in Mazedonien machen, doch dann hätte ich nachher in Quarantäne gehen müssen. Die Lage dort ist aus meiner Sicht nicht so tragisch.»

«Ich kenne niemanden, der sich mit dem Virus infiziert hat. Aber ich verstehe, dass die Situation viele beschäftigt. Angst habe ich nicht. Im öffentlichen Verkehr trage ich eine Maske und respektiere die Regeln. Diesen Sommer wollte ich Ferien in Mazedonien machen, doch dann hätte ich nachher in Quarantäne gehen müssen. Die Lage dort ist aus meiner Sicht nicht so tragisch.»

Sonam Lamatamang, 36, Schlieren

«Natürlich macht mir diese Situation mit dem Coronavirus Angst. Ich mache mir Sorgen. Ich wasche mir öfters die Hände und benutze auch Desinfektionsmittel. Die Maske trage ich aber nicht überall. In meinem Heimatland Nepal steigen die Zahlen ebenfalls . In meiner Stadt ist die Situation zum Glück noch gut. Auch in meinem Bekanntenkreis sind die Leute sicher.»

«Natürlich macht mir diese Situation mit dem Coronavirus Angst. Ich mache mir Sorgen. Ich wasche mir öfters die Hände und benutze auch Desinfektionsmittel. Die Maske trage ich aber nicht überall. In meinem Heimatland Nepal steigen die Zahlen ebenfalls . In meiner Stadt ist die Situation zum Glück noch gut. Auch in meinem Bekanntenkreis sind die Leute sicher.»

Hans Knecht, 72, Schlieren

«Ich bin vor zwei Monaten von Rüti nach Schlieren gezogen. Dort ist die Situation nicht anders als hier. Dass das Limmattal die höchste Ansteckungsrate im Kanton hat, habe ich gelesen. Angst macht es mir nicht. Es existieren viele Krankheiten. Ich trage im Bus eine Maske. Auch die jungen Leute halten sich an die Maskenpflicht.»

«Ich bin vor zwei Monaten von Rüti nach Schlieren gezogen. Dort ist die Situation nicht anders als hier. Dass das Limmattal die höchste Ansteckungsrate im Kanton hat, habe ich gelesen. Angst macht es mir nicht. Es existieren viele Krankheiten. Ich trage im Bus eine Maske.
Auch die jungen Leute halten sich an die Maskenpflicht.»

Romeu Fonseca, 39, Schlieren

«Ich persönlich habe keine Angst vor dem Virus, aber ich mache mir Sorgen um meine Kinder. Ich wurde im April zum dritten Mal Vater. Mit den Massnahmen ging das im Spital gut. Die älteren Kinder gehen zur Schule. Man kann sie nicht immer zwingen, die Maske zu tragen. Wir haben im Sommer auch keine Ferien im Ausland gemacht und sind in der Schweiz geblieben.»

«Ich persönlich habe keine Angst vor dem Virus, aber ich mache mir Sorgen um meine Kinder. Ich wurde im April zum dritten Mal Vater. Mit den Massnahmen ging das im Spital gut. Die älteren Kinder gehen zur Schule. Man kann sie nicht immer zwingen, die Maske zu tragen. Wir haben im Sommer auch keine Ferien im Ausland gemacht und sind in der Schweiz geblieben.»

Olivia Fritschi, 39, Dietikon

«Ich wusste nicht, dass das Limmattal die höchste Ansteckungsrate im Kanton Zürich hat. Angst habe ich keine, aber die Ansteckungsgefahr ist stets im Hinterkopf. Ich desinfiziere meine Hände und trage eine Maske im Bus. Ich habe schon mehrere Personen gesehen, die das nicht tun. Das nervt mich. Die Schutzmassnahmen soll man einhalten.»

«Ich wusste nicht, dass das Limmattal die höchste Ansteckungsrate im Kanton Zürich hat. Angst habe ich keine, aber die Ansteckungsgefahr ist stets im Hinterkopf. Ich desinfiziere meine Hände und trage eine Maske im Bus. Ich habe schon mehrere Personen gesehen, die das nicht
tun. Das nervt mich. Die Schutzmassnahmen soll man einhalten.»

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