Dietikon

Grosse Fasnachtsgaudi an der J-Fägete – bis der Boden bebt

Fasnächtlerinnen und Fasnächtler trafen sich in der Turnhalle des Zentralschulhauses. Maskiert tanzten sie auf den Sitzbänken.

Der Schmutzige Donnerstag bietet die Gelegenheit, nochmals die bunten Perücken anzuziehen und abschliessend die Fasnachtssaison zu feiern. In Dietikon steht zu diesem Zweck jedes Jahr die so genannte «J-Fägete» auf dem Programm, die auch diesmal wieder eine Grosszahl von Feierlustigen in die Turnhalle des Zentralschulhauses lockte. Für Stimmung sorgten zwei einheimische Guggen aus Dietikon sowie zwei weitere aus dem Aargau.

Die Partyband «Suprime», aus dem Vorarlberg angereist, leistete ebenfalls ihren Beitrag zu einer feierlichen Laune. Auf den Sitzbänken wurde getanzt, die dekorierte Turnhalle und die maskierten Fasnachtsgäste sorgten für eine farbenfrohe Atmosphäre. Käfer, Clowns und Piraten tummelten sich in der vollen Aula und feierten ausgelassen.

Seit zwölf Jahren Tradition

Organisiert wurde das Fest vom «11er Club» aus Dietikon. Pius Baggenstos, der das Organisationsteam leitete, freute sich dieses Jahr besonders: «Wir haben eine neue Band sowie eine perfekte Mischung von Jung und Alt». Die «J-Fägete» ist seit zwölf Jahren Tradition in Dietikon: «Uns ist es sehr wichtig, dass der Brauch und die Tradition der Fasnacht gepflegt und eines Tages von den Jungen weitergeführt werden», erklärte Baggenstos.

Die Organisation ist für die Verantwortlichen mittlerweile Routine: «Man kann es schon fast eine Klassenzusammenkunft nennen. Diejenigen, die aus Dietikon weggezogen sind, kommen jedes Jahr wieder gerne an das Fest.» Einen besonderen Dank sprach Baggenstos der Zentralschule Dietikon für die Unterstützung aus: «Es ist toll, dass wir die Turnhalle zur Verfügung gestellt bekommen, das schätzen wir sehr».

Es bebt der Boden

Darüber freuten sich auch die restlichen Feierlustigen. Bei über 500 Gästen wurde es zwar eng auf der Tanzfläche, was aber weder die Guggenmusiker noch die Tanzenden einschüchterte. Bei bekannten Schlagerliedern bebte der Boden, doch es gab auch romantische Momente: Mit «Ewigi Liebi» lud die Partyband alle Paare zum langsamen Tanz ein. Eng umschlungen und mit den Getränken in der Hand schwenkten die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler ihre Arme gleichmässig zum Takt.

Während mehrerer Stunden boten die Tonkünstler der Guggen ein farbiges und schallendes Spektakel mit beliebten Partyliedern. Abwechselnd marschierten sie durch die Halle und begeisterten das Publikum. Umzingelt von den tanzenden Gästen, liessen sich die Guggenmusiker jedoch nicht aus der Ruhe bringen – im Gegenteil: neben dem Musizieren boten sie immer wieder showmässige Einlagen.

Die Veranstalter sowie die Gäste tanzten und feierten bis spät in die Nacht. Einig waren sich alle: die nächste «J-Fägete» kann kommen.

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