Allmend Glanzenberg

Grillstelle und Liegewiese: Dietiker Stadtrat spricht Geld für Erholungsgebiet

Beim Bahnhof Glanzenberg soll ein neues Erholungsgebiet entstehen. Der Dietiker Stadtrat hat für den Bau von Grillstelle und Liegewiese 195'000 Franken bewilligt.

Wasserratten und Erholungssuchende dürfen sich freuen. Die Erstellung des Erholungsgebiets Allmend Glanzenberg an der Limmat rückt ein Stück näher. Der Dietiker Stadtrat hat für die Realisierung des Projektes einen Kredit in der Höhe von 195'000 Franken bewilligt, wie er in einer Mitteilung schreibt.

Bis zur Badesaison 2019 soll auf der städtischen Liegenschaft zwischen Limmat und Bahnhof Glanzenberg, die bis Ende 2016 von der Tierauffangstation Limmattal genutzt wurde, ein Rastplatz und eine Liegewiese entstehen. Neben der Stadt werden sich auch die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) an den Kosten von 299'000 Franken beteiligen. Während 170'000 Franken auf Dietikon entfallen, übernehmen die EKZ den Rest. Denn mit der Erteilung der neuen Konzession für das Kraftwerk Dietikon per 1. Januar 2017 haben sie sich verpflichtet, den Eingriff in das Ökosystem mit ökologischen Ersatzmassnahmen zu kompensieren. Dazu gehört auch ein Projekt für Erholung und Freizeit.

Neue Auenlandschaft entsteht

Die ersten dieser Arbeiten sind bereits im Gang. Derzeit wird auf der Nordseite der EKZ-Insel eine Auenlandschaft erstellt, ähnlich jener gegenüber auf Geroldswiler Boden. Sie soll unter anderem dem Vogelschutz dienen. Richtig los geht es dann diesen Frühling, wenn die Sanierung und Erweiterung der Kraftwerksanlage sowie die Umsetzung aller anderen Massnahmen beginnen.

Das Projekt auf der Allmend sieht im östlichen Teil hin zur Autobahnbrücke die Erstellung einer Spiel- und Liegewiese vor. Als Schattenspender soll die bestehende Baumgruppe dienen. Entlang des Limmatuferwegs wird ein Platz mit Wasserzapfsäule, Sitzbänken Tischen, Grillstelle und einer WC-Anlage gebaut. Und im rückwärtigen Bereich wird ein Rasen für Sport und Spiel angelegt. Der Baumbestand bleibt weitgehend erhalten und wird punktuell durch Neupflanzungen ergänzt. Im Mai sollen die ersten Bauarbeiten starten. «Dann wird zuerst im Wasser gearbeitet. Die Arbeiten auf der Allmend selber starten voraussichtlich im Juni», sagt EKZ-Sprecherin Annette Hirschberg.

Vom neuen Erholungsgebiet erhofft man sich eine Entlastung für die im Sommer oft überfüllte Nötzliwiese beim Bahnhof Dietikon. «Durch die Nähe zum Bahnhof Glanzenberg bietet die Allmend künftig eine attraktive Alternative zur heutigen Auswasserungsstelle der Gummiboote bei der Nötzliwiese», schreibt der Stadtrat. Das sanierte Kraftwerk wird künftig erneuerbare Energie für rund 4500 Vierpersonenhaushalte produzieren. Insgesamt investieren die EKZ 37 Millionen Franken.

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