Geroldswil
Geroldswil verfeinert seine Zentrumsplanung

Der Geroldswiler Gemeinderat will die Planungen im Zentrum weiter vorantreiben: Eine Studie soll verschiedene Ideen für die Gestaltung des Gebiets rund um die Huebwiesen- und Gemeindehausstrasse aufzeigen.

Sandro Zimmerli
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Die heutige Busschlaufe im Zentrum könnte bald überbaut werden

Die heutige Busschlaufe im Zentrum könnte bald überbaut werden

Sandro Zimmerli

Bereits vor knapp einem Jahr hat der Geroldswiler Gemeinderat zusammen mit dem Kanton und der Metron Verkehrsplanung AG eine Studie zu den Verkehrsbelangen und den Bebauungsmöglichkeiten rund um das Gebiet Huebwiesen- und Gemeindehausstrasse präsentiert.

Diese Ideen sollen nun verfeinert werden. Insbesondere soll eine Strategie für die Nutzungsweise im Zentrum diskutiert und später auch festgelegt werden.
Deshalb hat der Gemeinderat bei der Planpartner AG aus Zürich eine Studie in Auftrag gegeben und dafür einen Kredit von 29 500 Franken bewilligt. Als Perimeter wird der gesamte Raum zwischen Limmattalstrasse/Poststrasse und Feldstrasse/Gmeindhüsliweg mit Schwerpunkt Huebwiesen-/Gemeindehausstrasse betrachtet.

Planung der flankierenden Massnahmen
Auslöser für die Zentrumsplanungen sind die flankierenden Massnahmen im Zuge des Ausbaus der Zürcher Nordumfahrung. In Geroldswil konzentrieren sich diese Massnahmen in erster Linie auf die Limmattalstrasse, wie Gemeinde und Kanton vor rund einem Jahr bekannt gaben.

Demnach soll an der Kreuzung Limmattalstrasse/Gemeindehausstrasse ein Kreisel entstehen. Dadurch könnte die Einfahrt von der Gemeindehaus- in die Limmattalstrasse verflüssigt werden.
Der Gemeinderat nutzte damals die Gelegenheit, im Zuge der Planung der flankierenden Massnahmen den Knotenpunkt Huebwiesenstrasse und Gemeindehausstrasse genauer unter die Lupe zu nehmen.

Ideen sammeln

Dabei fasste er eine Neuanordnung der Bushaltestelle ins Auge. Diese sieht vor, dass der Bus nach der Einfahrt in die Gemeindehausstrasse Richtung Gemeindehaus fährt und bereits dort an der Huebwiesenstrasse umkehrt. Die Bushaltestelle würde so an die Gemeindehausstrasse in Fahrtrichtung Limmattalstrasse verlegt. Geplant sind zwei oder gar drei Haltestellen. Dadurch würde die Fläche der heutigen Schlaufe frei und könnte überbaut werden.
«Jetzt geht es darum, Ideen zu sammeln und eine Strategie zu entwickeln, wie diese Wiese und auch der benachbarte Kiesplatz in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten bedürfnisgerecht genutzt werden können», sagt Gemeindeschreiber Beat Meier. Konkret gehe es darum, herauszufinden, wie eine möglichst optimale Nutzung zwischen Wohnungen, Gewerbe und Freiraum beschaffen sein sollte.