Abstimmung
Deutliches Ja in Zürich zur Ehe für alle

Zweimal Ja: So hat Zürich bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Zürich: 79.5 Prozent Ja zur Ehe für alle

Die Ergebnisse in Zürich: 79.5 Prozent Ja zur Ehe für alle

(chm)

Mit einem der grössten Ja-Anteile in der Schweiz hat Zürich die Vorlage Ehe für alle angenommen. Die 79.5 Prozent Ja-Stimmen bedeuten den achtgrössten Ja-Anteil im Land. In der Schweiz lautete das Ergebnis 64.1 Prozent Ja. Deutlich tiefer war die Zustimmung im Kanton Zürich, nämlich 69.1 Prozent.

Auch zur eingetragenen Partnerschaft für homosexuelle Paare hatte Zürich 2005 bereits Ja gesagt. Damals lautete das Resultat zum Partnerschaftsgesetz 70.9 Prozent Ja. 

Das Diskriminierungsverbot aufgrund der sexuellen Orientierung im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde befürwortet (76.7 Prozent).

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 67 Prozent Ja zu Ehe für alle, in den ländlichen gab es 57 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 61 Prozent Ja. Zürich gehört in die grosse Gruppe der städtisch geprägten Gemeinden, welche die Vorlage Ehe für alle angenommen haben. Rund 98 Prozent dieser Gemeinden befürworteten die Vorlage. Die Bevölkerung in diesen Gemeinden befürwortete die Vorlage mit 57 Prozent.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 65 Prozent Ja zu Ehe für alle, in der Romandie hiess es 62 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 53 Prozent Ja. Die Gemeinde Zürich stimmte somit deutlich stärker zu als ihre Sprachregion.

Knapper Entscheid zur 99-Prozent-Initiative

Zürich hat die 99-Prozent-Initiative mit dem höchsten Ja-Anteil im Kanton Zürich gutgeheissen, und zwar mit 50.2 Prozent. 64 Prozent Nein lautete das Ergebnis zur 99-Prozent-Initiative im Kanton Zürich. Das Schweizer Stimmvolk stimmte 64.9 Prozent Nein.

In der Vergangheit hatte sich die Gemeinde auch schon offen gezeigt, gut verdienende oder vermögende Personen stärker zu besteuern Zürich. 

Zu einer Erbschaftssteuer sagte die Gemeinde im Jahr 2015 Nein (53.9 Prozent), im Jahr davor gab es in der Gemeinde ein Ja (57.2 Prozent) zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung für Ausländer. Eine Kapitalgewinnsteuer lehnten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger 2001 mit 57 Prozent Nein ab.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 62 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in den ländlichen gab es 70 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 69 Prozent Nein. Als eine von wenigen städtisch geprägten Gemeinden hat Zürich die 99-Prozent-Initiative gutgeheissen. Rund 97 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

Als eine der wenigen Gemeinden in der Deutschschweiz hat Zürich die 99-Prozent-Initiative befürwortet. Die Mehrheit der Gemeinden in der Sprachregion (rund 100 Prozent) lehnten die Vorlage ab.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie bei der 99-Prozent-Initiative gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche fünf Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 66 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 66 Prozent Nein.

Mit 58 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Zürich höher als im Kanton Zürich (54.3 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 52.4 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

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