Weiningen

Gemeinde hilft Bergbauern: Dieses Jahr geht der Beitrag nach Onsernone

Der diesjährige Beitrag geht an die Gemeinde Onsernone im Tessin zur Unterstützung des Wiederaufbaus ehemaliger Äcker. (Archivbild)

Der diesjährige Beitrag geht an die Gemeinde Onsernone im Tessin zur Unterstützung des Wiederaufbaus ehemaliger Äcker. (Archivbild)

Als Folge eines Beschlusses der Gemeindeversammlung entrichtet die Gemeinde Weiningen jährlich 10'000 Franken an die Bergbauernhilfe. Der diesjährige Beitrag geht an die Gemeinde Onsernone im Tessin zur Unterstützung des Wiederaufbaus ehemaliger Äcker.

Wie der Gemeinderat mitteilt, seien während Jahrhunderten im Valle Onsernone und Valle Vergeletto Terrassen mit Trockenmauern entstanden. Die Bevölkerung habe dem steilen Gelände jede mögliche Fläche für den Ackerbau und die Heubewirtschaftung abgerungen. Im letzten Jahrhundert seien viele dieser Terrassen infolge Bevölkerungsabwanderung vernachlässigt worden, wodurch diese vergandet und sogar verwaldet sind. Seit der Fusion des ganzen Tales zur Gemeinde Onsernone im Jahr 2016 sei jedoch frischer Schwung ins Tal gekommen. Der Verkauf des Maismehls und von Produkten wie Amaretti, Pasta oder Schokolade bringe den Produzenten zusätzliche Einnahmen. Sogar Grossverteiler hätten diese Produkte in ihr Sortiment aufgenommen. Nun soll in der Ortschaft Russo ein Gebiet von 1,45 Hektaren wieder instandgesetzt und durch die lokalen Bauern mit Mais und Roggen bebaut sowie als Mähwiesen bewirtschaften werden. (liz)

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