Instandsetzung

Fünf Jahre lang wird der Zürcher HB zur Baustelle – Permanence und Apotheke schliessen vorübergehend

Der älteste Teil des Bahnhofsgebäudes ist knapp 150-jährig und denkmalgeschützt.

Der älteste Teil des Bahnhofsgebäudes ist knapp 150-jährig und denkmalgeschützt.

Der Zürcher Hauptbahnhof ist das meistfrequentierte Gebäude der Schweiz. Der historische Bau ist mittlerweile knapp 150 Jahre alt. Nun soll er generalsaniert werden.

Nach knapp 150 Jahren sei eine Generalsanierung des HB Zürich notwendig. Dies teilten die SBB gestern mit. Im März erfolgte die Eingabe bei der Stadt. Nun liege der Bauentscheid vor. Im zweiten Quartal 2018 soll mit den Instandsetzungsarbeiten des Südtrakts begonnen werden. Äusserlich werde nichts verändert, sagt SBB-Mediensprecher Daniele Pallecchi auf Anfrage. Er verweist darauf, dass es sich um den historischen, 1871 errichteten Teil des HB handelt. Er ist denkmalgeschützt.

Bei laufendem Betrieb

Der markanteste Teil davon ist die grosse Halle. Die Sanierung werde bei laufendem Betrieb vorgenommen, sagt Pallecchi. Etwas anderes sei auch gar nicht möglich. Immerhin handle es sich um das meistfrequentierte Gebäude der Schweiz. Knapp eine halbe Million Menschen halten sich täglich darin auf. Die Sanierung betrifft die Gebäudehülle inklusive Dach. Die historische Bausubstanz wird aufgefrischt und wo nötig wiederhergestellt. Technische Anlagen und Leitungen werden ersetzt.

Rund fünf Jahre wird die Sanierung in Anspruch nehmen. Mit den Baugerüsten entlang den Wänden könne es hier und dort etwas eng werden, sagt Pallecchi. Weiterhin sollen aber auch Veranstaltungen möglich sein.

Ab 2020 müssten einige Geschäfte – darunter Permanence und Bahnhofsapotheke – in Provisorien umziehen, die Details seien aber erst noch zu regeln. Nach aktuellem Planungsstand wird die Generalsanierung im Sommer 2023 abgeschlossen. (tma)

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