Über eine offene Balkontür drang der ungebetene Gast laut TeleTop in das Zimmer einer schlafenden Patientin ein und attackierte diese. Sie zog sich eine leichte Bisswunde zu. Cindy Mäder von der Kommunikationsabteilung des Universitätsspitals Zürich bestätigt gegenüber des TV-Portals den Vorfall: «Vor wenigen Tagen konnte ein Fuchs in ein Zimmer gelangen und eine schlafende Patientin am Arm packen.»

Der zuständige Wildhüter sei informiert worden. Die Patientin sei nach dem Vorfall sofort medizinisch betreut und die Wunde desinfiziert worden. Zudem wurden ihr Antibiotika verabreicht. «Das primäre Risiko ist ein Infekt. Darum ist die Wundbehandlung, -versorgung, Desinfektion und gegebenenfalls eine vorsorgliche Antibiotikatherapie wichtig», sagt Mäder. 

Nicht füttern

Laut dem Sprecher von Grün Stadt Zürich, Lukas Handschin, sei das Füttern der Grund für den Angriff gewesen. «Normalerweise haben Füchse eine natürliche Scheu.» Füttere man die Wildtiere, verlören sie diese natürliche Scheu jedoch.

Sollte es zu weiteren Vorfällen kommen, würden andere Massnahmen nötig. Zuerst versuche man, den Fuchs zu vergrämen. Würde das nichts bringen, müsste er erschossen werden, meint Hanschin. 

Der Sicherheitsdienst des Unispitals macht die Besucher, Patienten und Mitarbeiter deshalb darauf aufmerksam, die Tiere nicht zu füttern. Ausserdem wurde intern darauf hingewiesen, die Fenster und Türen über Nacht zu schliessen. (sho)