Kurz nach 16 Uhr am Samstagnachmittag wurde die Oberengstringer Feuerwehr zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus aufgeboten, dies gab die Zürcher Kantonspolizei am Sonntag bekannt. 

Zwei Personen wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Spital gebracht. Die Bewohner der 47 Wohnungen des Mehrfamilienhauses mussten während der Löscharbeiten teilweise evakuiert werden, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Die Bewohnerin der Wohnung, in welcher der Brand seinen Ursprung fand, habe mit erheblichen Verletzungen hospitalisiert werden müssen.

Drei Wohnungen unbewohnbar

Derzeit werde die Ursache für den Brand vom Zürcher Brandermittlungsdienst untersucht, heisst es in der Mitteilung weiter. Drei Wohnungen sind derzeit unbewohnbar, die restlichen Mieter konnten in ihr Heim zurückkehren.

"Das Feuer konnten wir innerhalb von 20 Minuten unter Kontrolle bringen", wie Olivier Béguin, Kommandant der Feuerwehr Oberengstringen auf Anfrage sagt. Mit den Nachbereitungsarbeiten habe der Einsatz bis um zirka 20 Uhr gedauert.

Einen Tag danach sind an der Fassade nur noch Rauchspuren zu sehen. Die Bewohner der beiden in Mitleidenschaft gezogenen Wohnungen werden wohl im Verlauf der nächsten Woche ihr Domizil wieder beziehen können. "Gebrannt haben die Wohnungen zwar nicht, aber der Rauchgeruch ist noch recht stark", so Béguin. Die Betroffenen müssen bis dahin bei Verwandten beziehungsweise im Hotel nächtigen, wie er weiter sagt.