Birmensdorf
Felix Müri: «Nach aussen treten kann nur, wer seine Wurzeln kennt»

Der Luzerner SVP-Nationalrat Felix Müri ist stolz auf die Berufsbildung in der Schweiz. «Der Wohlstand ist uns nicht in die Wiege gelegt worden», sagte Müri.

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SVP-Nationalrat Felix Müri aus Luzern.

SVP-Nationalrat Felix Müri aus Luzern.

Limmattaler Zeitung

«Stolz uf d’Schwiiz» lautete das Motto der Rede des Luzerner SVP-Nationalrats Felix Müri. Dass die Schweiz nicht mehr die Nummer 1 im Skifahren ist, haue ihn nicht um. Viel wichtiger sei, «dass die Schweiz als Ganzes ein Erfolgsmodell ist». Den 1. August nutzte Müri als Gelegenheit, Bilanz zu ziehen. Und die fällt positiv aus.

Als Präsident der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats ist er besonders stolz auf die Berufsbildung in der Schweiz. «Im Vergleich mit anderen europäischen Staaten stehen wir hervorragend da», sagte er. Damit der hohe Standard in Bildung und Forschung aufrechterhalten werden könne, sei der Kontakt mit dem Ausland essenziell. Und zwar mit allen Regionen, nicht einseitig mit der EU. «Aber nach aussen treten kann nur, wer seine Wurzeln und Stärken kennt und an sie glaubt», führte Müri weiter aus. «Der Wohlstand ist uns nicht in die Wiege gelegt worden.» Der Fleiss vergangener Generationen und günstige Rahmenbedingungen des Staates hätten dazu beigetragen.

Zum Schluss erhob Felix Müri noch den mahnenden Zeigefinger. «Viele Politiker versuchen immer stärker, alle Bereiche unseres Privatlebens und der Wirtschaft zu regeln.» Deshalb sei es wichtig, dass die Bürger für die direkte Demokratie kämpfen würden: «Wir sollten die Kraft haben, mal Nein zu sagen. Aber auch Mut beweisen und Ja sagen.» (jgl)