Birmensdorf-Aesch

Evakuationsübung mit den Sek-Schülern: Dieses Mal kam der Feueralarm unerwartet

Die Verantwortlichen sind mit der Evakuation der Sek Birmensdorf-Aesch zufrieden. Verbesserungspotenzial sehen sie bei der Alarmierung.

Weisser Rauch dringt aus der Eingangstüre des Schulhauses der Sekundarschule Birmensdorf-Aesch. Etwas später ertönt der Feueralarm. Die ersten Schülerinnen und Schüler, angeführt von Lehrpersonen in gelben Westen, verlassen ruhig das Gebäude. Nach und nach füllt sich der Versammlungsplatz und es ertönen auch schon die Sirenen der heranfahrenden Feuerwehrautos.

«Diese grosse Evakuationsübung führen wir alle drei Jahre durch», sagt Schulpräsidentin Isabelle Carson. Sie hat in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr die Evakuation initiiert und organisiert. «Im Gegensatz zu der jährlichen Übung findet diese unangekündigt statt.» So waren im Vorfeld nur die Schulleitung, die Verwaltung und der Hausdienst eingeweiht. Für den Ernstfall wird auch die Rettung aus einem Schulzimmer im ersten Stock geübt. Die Feuerwehr Birmensdorf-Aesch verschafft sich mit einer Leiter Zugang zu einem Fenster und begleitet eine Person nach der anderen auf den sicheren Boden.

Nach 45 Minuten kann die Evakuationsübung beendet werden. «Ich bin mit der Übung zufrieden. Das Verlassen des Schulhauses hat gut geklappt», sagt Carson. «Jedoch sollte die Alarmierung schneller erfolgen. Es gibt also noch einige Punkte, die wir verbessern können.» Feuerwehrkommandant Michael Heynen stimmt dem zu: «Die Schülerinnen und Schüler waren schnell aus dem Gebäude, das ist die Hauptsache. Die Meldung ging zwar etwas spät ein, aber im Ernstfall ist man weniger gehemmt, den Notruf zu wählen.»

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Autor

Sebastian Schuler

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