Momentan wächst das Staatsarchiv jährlich um rund 1000 Laufmeter Akten, wie der Kanton am Dienstag mitteilte. Der neue Bau 3, der unter- und oberirdisch an Bau 2 anschliesst, bietet Platz für rund 16 Laufkilometer.

Im Staatsarchiv werden überlieferungswürdige Unterlagen des Kantons Zürich und seiner Rechtsvorgänger aufbewahrt und öffentlich zugänglich gemacht. 1982 wurde Bau 1 auf dem Campus Irchel in Betrieb genommen, 2007 kam Bau 2 hinzu.

Der Erweiterungsbau bietet unter anderem im Publikumsbereich mehrere Konsultationsräume. Auch die Werkstätten für die Restaurierung der Unterlagen wurden erweitert. Die zusätzlichen Lagerräume befinden sich in den vier Untergeschossen. Foto- und Filmdokumente in analoger Form können nun in speziell klimatisierten Räumen gelagert werden, wie es in der Mitteilung heisst.

Gebaut wird das Projekt "élastique" des Büros architektick AG aus Zürich, das aus einem Architekturwettbewerb als Sieger hervorgegangen ist. Der Kantonsrat hatte für den Bau und die notwendigen Anpassungen an den bestehenden Gebäuden 25,04 Millionen Franken bewilligt.

Die Einweihung des Erweiterungsbaus finden am Freitag, 5. Juli, statt. Am Nachmittag und am folgenden Samstag kann sich die Öffentlichkeit an einen Tag der offenen Tür einen Eindruck vom neuen Gebäude und von der Tätigkeit des Staatsarchivs verschaffen.