Im März 2018 konnten Besucher der Svit-Immobilienmesse in Zürich erstmals das digitale Limmattaler 3D-Modell ausprobieren und dank einer Virtual-Reality-Brille durch die Region fliegen.

Nun folgt ein weiterer grosser Schritt: Das 3D-Modell ist ab sofort öffentlich zugänglich. Auf www.limmatstadt-digital.ch lässt sich eine Software herunterladen, mit der das schweizweit erste digitale 3D-Modell einer ganzen Region benutzt werden kann. Dafür braucht es einen PC, ein Tablet oder eine Virtual-Reality-Brille. So wird die Kommunikation mit der Bevölkerung in Sachen Bauprojekten einfacher. Die Vernetzung von öffentlicher Hand, Privaten und der Bevölkerung werde zudem gestärkt, teilte die Standortförderungsorganisation Limmatstadt AG am Mittwoch mit.

Das 3D-Modell zeigt unter anderem, wie die Region in Zukunft aussehen könnte. So sind auch zukünftige Projekte enthalten, zum Beispiel der geplante Dietiker Stadtteil Niderfeld, die 2. Etappe der Limmattalbahn zwischen Schlieren und Killwangen oder auch der weiterentwickelte Wirtschaftsraum Urdorf Nord . «Aktuell beinhaltet es rund 20 Projekte, davon sind einzelne nicht öffentlich ersichtlich, sondern nur für einen bestimmten Nutzerkreis zu sehen», heisst es in der Mitteilung weiter. Auch Private können Projekte hochladen.

Das Limmatstadt-3D-Modell ist Teil des Kooperationsprogramms der Metropolitankonferenz Zürich und wird von der Limmatstadt AG betrieben. Für die Technik ist die Raumgleiter AG verantwortlich. Verschiedene Gemeinden sind Projektpartner. Das Modell ist für einen Award der Schweizerischen Vereinigung für Standortmanagement nominiert, der am 17. September in Thun verliehen wird. (deg)