Weiningen

Erstes Raclette im Frühling – mit den Wasserbüffel-Kollegen

«Alle Hände voll zu tun» heisst es für die fleissigen Helfer in der Küche.

«Alle Hände voll zu tun» heisst es für die fleissigen Helfer in der Küche.

Zum achten Mal luden die Wasserbüffel-Kollegen zum Racletteabend in Weiningen ein. Nicht nur der Käse stand im Vordergrund, sondern auch das Zusammenkommen von Familien und Freunden.

Würziger Käseduft und Schwyzerörgeli lockten auch dieses Jahr zum gemütlichen Beisammensein. Das Schlössli verlieh dem traditionellen Anlass eine rustikale Atmosphäre, die bei den Gästen gut ankam.

Bei fast sommerlichen Temperaturen drängte sich die Frage auf, ob es nicht zu warm für ein Raclette sei – das sahen die Veranstalter jedoch anders: «Traditionsgemäss handelt es sich hierbei um das erste Raclette im Frühling oder um das letzte im Winter. Meistens fällt das Datum auf eine Woche vor Ostern», sagte Daniel Schwab, einer der fünf Wasserbüffel-Kollegen, die den Racletteabend organisierten. «Wir wurden auch schon eingeschneit. Vor wenigen Jahren mussten wir unsere Autos noch freischaufeln», fügte ein anderer Wasserbüffel, Erwin Camini, hinzu.

Geheimrezept wird nicht verraten

Ungefähr 150 Gäste zählt der Racletteabend jedes Jahr. Die engagierten Wasserbüffel sind ein eingespieltes Team und wissen, wie sie ihren Anlass zu etwas Besonderem gestalten können. Dazu gehören die beschaulichen Räumlichkeiten des Schlösslis, die bekannte Kapelle «Airport-Örgeler», einheimische Weine und feinster Käse. Nach dem Essen wurde nicht gewöhnlicher Verdauungsschnaps serviert, sondern selbst kreierter Wasserbüffelkaffee: «Dieser entstand an einer Sitzung, jedoch bleibt das Rezept so geheim wie das des Appenzellerkäses», sagte Daniel Schwab.

Bis in die frühen Morgenstunden

Geworben wurde mit aufgestellten Holzbüffeln am Eingang des Dorfes, in den verschiedenen Vereinen, in denen die Wasserbüffel aktiv sind, und sogar auf Facebook.

Die Mühe lohnte sich: Auf zwei Etagen verteilten sich die Gäste
an den dekorierten Tischen. Nach dem Essen folgten Barbetrieb und
DJ-Musik, wobei die Besucher bei einem Tänzchen die eine oder andere Kalorie gleich wieder verbrennen konnten.

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