Zürich-Seebach

Erste Photovoltaik-Anlage für Bahnstrom: In Seebach ensteht Strom für 1,4 Millionen Personenkilometer

In Seebach wird gestartet: Die SBB will bis 2025 ausschliesslich Bahnstrom aus erneuerbaren Quellen zu beziehen.

In Seebach wird gestartet: Die SBB will bis 2025 ausschliesslich Bahnstrom aus erneuerbaren Quellen zu beziehen.

Die SBB hat auf dem Dach des Frequenzumformers in Zürich-Seebach die erste Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen, welche Bahnstrom produziert. Der produzierte Strom soll über 100'000 Kilowattstunden pro Jahr betragen.

Neu an der Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) auf dem Dach des Frequenzumformers in Zürich Seebach ist, dass Bahn- und nicht Haushaltsstrom produziert werden soll, wie die SBB am Freitag mitteilte. Die PV-Anlage soll rund 130'000 Kilowattstunden Strom pro Jahr produzieren. Das entspricht 1,4 Millionen Personenkilometer.

Die SBB wird im Rahmen des Pilotversuchs testen, wie sich die PV-Anlage in der Praxis bewährt. Das Projekt wird im Rahmen der Energiestrategie 2050 des öffentlichen Verkehrs vom Bundesamt für Verkehr unterstützt.

Die SBB setzt sich als Ziel, bis 2025 ausschliesslich Bahnstrom aus erneuerbaren Quellen zu beziehen. Heute stammen rund 90 Prozent des Strombedarfs der SBB aus Wasserkraft. Durch PV-Anlage soll der Anteil nun auf 100 Prozent steigen. Zur Zeit sind auf Gebäuden der SBB bereits zwölf PV-Anlagen installiert. Der Unterschied zwischen Haushalt- und Bahnstrom liegt in der Frequenz. Während Haushaltstrom eine Frequenz von 50 Hertz besitzt, hat Bahnstrom eine Frequenz von 16,7 Hertz.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1