Schwingen
Erfreulicher Sägemehl-Trend an der Buebeschwinget

234 Kinder nahmen an der 16. Seebacher Buebeschwinget teil. Die Junioren des Schwingklubs Glatt- und Limmattal zeigten gute Leistungen. Vor allem Daniel Burkhalter überzeugte mit seiner Leistung

Bruno auf der Maur
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Remo Vogel (vorne) gewinnt im dritten Gang gegen Silvan Keller. adm

Remo Vogel (vorne) gewinnt im dritten Gang gegen Silvan Keller. adm

Am letzten Wochenende bestritten 234 Nachwuchsschwinger beim Seebacher Buebeschwinget den Wettkampf. Vom organisierenden Schwingklub Glatt- und Limmattal schwang Daniel Burkhalter obenauf.

Der Trend zu grösseren Teilnehmerzahlen an Nachwuchsschwingfesten hielt auch bei der 16. Auflage des Seebacher Buebeschwingets an. Gegenüber der letzten Austragung vor zwei Jahren bestritten mit 234 Teilnehmern fast doppelt so viele Schwinger den Wettkampf. Rund 500 Zuschauer verfolgten die spannenden Zweikämpfe der 8- bis 15-Jährigen aus den Kantonen Appenzell, Graubünden, Schaffhausen, St. Gallen und Zürich sowie dem Gastklub Rothenburg aus dem Kanton Luzern.

Trotz der starken auswärtigen Konkurrenz konnten die Teilnehmer des Zürcher Schwingerverbandes zwei der vier Kategoriensiege für sich beanspruchen. In der Endabrechnung realisierten sie mit Cédric Galli aus Schleinikon (Jahrgang 2001/2002) vom Schwingklub Zürcher Unterland und Daniel Burkhalter aus Buchs (Jahrgang 1999/2000) vom organisierenden Schwingklub Glatt- und Limmattal zwei Kategoriensiege. Bei den anderen Kategorien schwangen mit Silvio Wyrsch aus Emmenbrücke (1997/1998) ein Luzerner und Lars Hofer aus Malix (Jahrgang 2003/2004) ein Bündner obenauf.

Vogel verpasst Auszeichnung knapp

Die Junioren des Schwingklubs Glatt- und Limmattal zeigten gute Leistungen. Vor allem Daniel Burkhalter überzeugte. Am Vormittag legte er mit drei Siegen vor und liess sich nicht mehr von der Spitze verdrängen. Im Schlussgang gewann Burkhalter gegen Nicola Funk und konnte ein makelloses Notenblatt vorweisen. Mit sechs Siegen und einer Punktzahl von 59,50 distanzierte er seine nächsten Verfolger deutlich.

Pech hatte der Bergdietiker Remo Vogel, Sohn des ehemaligen Spitzenschwingers Christian Vogel. Mit drei Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen verpasste der 11-Jährige die Auszeichnung nur um einen Viertelpunkt. In der Schlussrangliste belegte er den elften Rang. 0,75 Punkte fehlte Luca Pallaoro aus Oberengstringen im Jahrgang 1997/1998 für die Auszeichnung. Er hatte je drei Siege und Niederlagen auf seinem Konto. Für einen Platz im Mittelfeld reichte es Noel Boll aus Bergdietikon. Insgesamt nahmen zehn Junioren des Schwingklubs Glatt- und Limmattal am Wettkampf teil, wovon drei ihr erstes Schwingfest bestritten.