Urdorf

Ein Urdorfer beim Swiss Men's Award: Wird Dominik Altorfer der neue Mister Right?

Dominik Altorfer will Mister Right 2020 werden.

Dominik Altorfer will Mister Right 2020 werden.

Dominik Altorfer hat es beim Swiss Men's Award in die Top 20 geschafft. Dies stellt den Urdorfer vor neue Herausforderungen.

Dominik Altorfer hat das Zeug zum Mister Right. Beim Swiss Men’s Award, dem geistigen Nachfolger der Mister-Schweiz-Wahl, hat es der 23-jährige Urdorfer in die Top 20 geschafft. Im Gegensatz zur Mister-Schweiz-Wahl spielt sich der Swiss Men’s Award, der letztes Jahr zum ersten Mal vergeben wurde, auf Social-Media-Plattformen ab. Schon damals verfolgte Altorfer den Swiss Men’s Award. Für die Teilnahme entschied er sich aber aus dem Bauch heraus: «Wenige Stunden vor Anmeldeschluss habe ich mich spontan eingeschrieben.»

Bei der ursprünglichen Mister-Schweiz-Wahl hätte Altorfer vermutlich gar nicht mitmachen dürfen. «An einen Mister Schweiz hatte man andere Ansprüche. Bei mir hätte die Körpergrösse beispielsweise nicht ausgereicht», sagt er. Beim Swiss Men’s Award spielt die Grösse aber keine Rolle. Und das Aussehen nur nebenbei. Stattdessen steht im Vordergrund, dass die Kandidaten eine interessante Persönlichkeit haben und sich gut präsentieren können. «Beim Swiss Men’s Award habe ich sehr spannende und vielseitige Leute kennen gelernt», sagt der Urdorfer.

Altorfer arbeitet als Küchenchef beim Restaurant Kreuzli in Rapperswil, wo er unter anderem mit beeinträchtigten Menschen zusammenarbeitet. Nebenbei betreibt er sein eigenes Catering-Unternehmen. «Ich koche für viele unterschiedliche Veranstaltungen. Sowohl für ein Dinner zu zweit als auch für ein Fest mit 800 Gästen.»

Ausserhalb des Berufslebens hat er deshalb nur sehr wenig Zeit. Doch er habe ein gutes Händchen für Organisatorisches. So bringt er den Hauptberuf, das Catering-Unternehmen und den Swiss Men’s Award unter einen Hut. «Meine Arbeitszeiten variieren stark, deshalb kamen terminlich gebundene Hobbies nie infrage», sagt Altorfer. Als Ausgleich zu seiner Arbeit gehe er wandern und motorradfahren. Auch ist er Mitglied im Vespa Club Zürich: «Ich habe eine alte Vespa aus dem Jahr 1962.»

Seine Teilnahme am Swiss Men’s Award bedeutet für den jungen Küchenchef eine neue Herausforderung. Die Kandidaten müssen bei diversen Aufgaben mit selbstsicherem Auftreten die Jury beeindrucken und so Punkte sammeln. So wurde etwa bewertet, wie die Kandidaten bei Reto Hanselmanns Wiesn-Party in Lederhosen gekleidet mit Kunden kommunizierten.

Zudem wird die Reichweite des Swiss Men’s Award für einen guten Zweck genutzt: «Wir setzen uns für die Movember-Bewegung ein: Den ganzen November lassen wir den Schnurrbart wachsen, um auf Probleme wie Prostatakrebs aufmerksam zu machen.» Dabei sollen soziale Tabuthemen angesprochen werden. Passend dazu steht für die Kandidaten ein Besuch beim Urologen an.

Ab morgen kann auf der Website des Swiss Men’s Award für eine Woche für Dominik Altorfer abgestimmt werden. Mit dem Voting erhalten die Kandidaten zusätzliche Punkte. Wenn alle Aufgaben durch sind, kommen die besten Kandidaten ins Finale. Dieses findet im März in Form einer Live-Show statt.

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Autor

Manuel Reisinger

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