Standortförderung

Ein attraktives Zentrum trotz Bauarbeiten: So soll der Dietiker Detailhandel gefördert werden

Projekte von Organisationen, Vereinen und der Bevölkerung sollen Leute ins Stadtzentrum und in die Fachgeschäfte locken. (Archiv)

Zur Stärkung des Dietiker Detailhandels lancieren der Wirtschaftsrat und die Standortförderung die Initiative «Mitenand für Dietike».

Mit den Bauarbeiten für die zweite Etappe der Limmattalbahn kommen auf den Dietiker Detailhandel schwierige Zeiten zu. Denn die Bauarbeiten ab September dieses Jahres erschweren die Zufahrt zu verschiedenen Ladengeschäften und die Parkplatzsuche gestaltet sich schwieriger. Ganz allgemein wird die Verkehrssituation während der Bauarbeiten mühsamer. Schon mehrmals hat die Stadt in Aussicht gestellt, dass Gegensteuer gegeben werden soll. Nun lancieren der Wirtschaftsrat und die Standortförderung die Initiative «Mitenand für Dietike». Diese soll den Dietiker Detailhandel stärken, dessen Wichtigkeit für ein lebhaftes Zentrum ins Bewusstsein rufen und die Bevölkerung zum Einkauf in Dietikon bewegen, wie die Standortförderung Dietikon am Freitag mitteilte.

Die Initiative beginnt insbesondere mit einem Ideenwettbewerb. Organisationen, Vereine und die Bevölkerung sind aufgerufen, daran teilzunehmen, indem sie Projektideen einbringen. Mehrere solche Ideen sollen während der Limmattalbahn-Bauzeit umgesetzt werden. Jedes Projekt soll jeweils auf seine eigene Art und Weise während dreier Monate die Bevölkerung ins Stadtzentrum und in die Fachgeschäfte locken. Bis 30. August können entsprechende Vorschläge bei der Standortförderung der Stadt Dietikon eingereicht werden. Ein Vorschlag sollte einen kurzen Projektbeschrieb, Gedanken zur Umsetzung, einen Kostenrahmen und den Absender umfassen. Zudem sollte angegeben werden, ob man für sein Projekt noch weitere Mitstreiter benötigt.

Eine Jury wählt die Ideen aus

Bewertet werden die Vorschläge dann von einer Jury, die aus Vertretern des Wirtschaftsrats, des Detailhandels und der Stadt Dietikon bestehen. Wer mit seiner Idee die Jury überzeugt, erhält von der Stadt ein Budget zur Verfügung gestellt, um seine Projektidee umzusetzen.

Beteiligen solle man sich, um ein sinnstiftendes Projekt umzusetzen, mitzubestimmen, den Gestaltungsfreiraum zu nutzen und einen wertvollen Beitrag für Dietikon zu leisten. Zudem locken wie erwähnt ein Budget für die Umsetzung, viele neue Kontakte und bleibende Erfahrungen und Eindrücke. So wird das Projekt auch auf einem Flyer beschrieben, den Adrian Ebenberger, Leiter der Standortförderung der Stadt Dietikon, an der Versammlung des Kartells der Ortsvereine Dietikon verteilte, wo er das Projekt am Mittwoch vorstellte.

Dem Dietiker Wirtschaftsrat, der die Initiative «Mitenand für Dietike» lanciert, gehören neben der städtischen Standortförderung der Gewerbeverein, die Vereinigung Zentrum Dietikon, der Industrie- und Handelsverein und die IG Silbern an.

Lokale Kunst im lokalen Gewerbe

Parallel zum Ideenwettbewerb sollen Dietiker Künstlerinnen und Künstler miteingebunden werden. So ist geplant, dass diese Accessoires gestalten, die danach an einer Vernissage der Öffentlichkeit vorgestellt werden und dann in limitierter Auflage erhältlich sind. Der Verkauf dieser künstlerischen Dietiker Accessoires soll im Dietiker Gewerbe zu Selbstkostenpreisen erfolgen. So soll das Dietiker Gewerbe mit einem sichtbaren Beitrag unterstützt werden.

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