Dietikon

Dietikon feiert seinen neuen Stadtteil Limmatfeld

Jean-Claude Maissen von der CS übergibt Stadtpräsident Otto Müller symbolisch den Rapidplatz. Im Glas befindet sich Kies vom neuen Platz. Jürg Krebs, Chefredaktor der az Limmattaler Zeitung, moderierte den offiziellen Anlass im Zirkuszelt.

Jean-Claude Maissen von der CS übergibt Stadtpräsident Otto Müller symbolisch den Rapidplatz. Im Glas befindet sich Kies vom neuen Platz. Jürg Krebs, Chefredaktor der az Limmattaler Zeitung, moderierte den offiziellen Anlass im Zirkuszelt.

Mit der Übergabe des Rapidplatzes von Investor CS an die Stadt und einem kleinen Volksfest feiert Dietikon ein erstes Mal sein neues Stadtquartier Limmatfeld.

"Unsere kleine Stadt" wird das neue Dietiker Quartier Limmatfeld genannt. Klein ist daran allerdings nichts. Bis in drei Jahren werden Wohnungen für 3000 Personen und Gewerberäumlichkeiten für 2000 Arbeitsplätze entstanden sein. Sichtbarer Ausdruck des neuen Stadtteils wird der 80 Meter hohe Limmattower werden. 120 Millionen Franken investiert die Credit Suisse in das von den Halter Unternehmungen entwickelte Limmatfeld-Projekt. Das ist gigantisch.

Stadt erhält Platz geschenkt

Ein erster Teil der neuen Stadt ist bereits fertig und wird heute und morgen mit der Einweihung der ersten Hälfte des Rapidplatzes gefeiert. Für Kinder aber auch Eltern gibt es ein Rahmenprogramm, unter anderem einen Zirkus. Dietikons Stadtpräsident Otto Müller erhielt anlässlich des offiziellen Fest-Aktes von CS-Vertreter Jean-Claude Maissen ein Glas mit Rapidplatz-Kies überreicht. Damit hat die Stadt den Platz offiziell zugesprochen erhalten.

In ihren Ansprachen betonten sowohl Müller und Maissen als auch Balz Halter, Inhaber der Halter Unternehmungen, die gute Zusammenarbeit über all die Jahre. Es sei aber auch eine Zusammenarbeit, die habe wachsen müssen. Die Skepsis dem Projekt gegenüber sei seitens der Stadt zu Beginn gross gewesen.

Eine Plastik von Josef Staub

Müller nannte den Platz und den Stadtteil einen Edelstein, der Dietikon zum Strahlen bringe. Auf den fertigen Platz soll dereinst eine Skulptur des verstorbenen Dietiker Plastikers Josef Staub zu stehen kommen. Welches Werk es sein wird, darüber ist die Stadt mit Staubs Sohn im Gespräch. Für die Stadt ist derzeit prioritär, dass sie Schulraum für das Limmatfeld erhält. Sie will sich dazu im nächsten Baufeld, dem Weidenhof, einmieten.

Die Entwicklung des Limmatfeldes ist ein langwieriges Projekt. Erste Gespräche zwischen der Firma Rapid, frühere Eignerin des Gebiets, und der Firma Halter haben bereits im Jahre 2000 stattgefunden. 2015 soll der Stadtteil fertig gebaut sein.

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