In ihrer gestern eingereichten Anfrage an die Zürcher Regierung schreiben sie, dass der Zürcher Fluglärmindex (ZFI) eine prominente Stellung einnimmt. Der ZFI kommt zur Anwendung, wenn die Bevölkerungsbelastung durch den Flughafen gemessen wird.

Während beim Fluglärm der Schutz der Bevölkerung eine grosse Rolle in Diskussionen spiele, würden andere hingegen kaum in die Überlegungen einbezogen.

Dazu zählen Wiederkehr, Burtscher und Wolf den Bahn- und Autolärm. Ausser beim Schwerverkehr gäbe es in diesem Bereich nämlich keine Nachtbeschränkungen.

Flughafen immerhin ein Wirtschaftsmotor

Der Flughafen sei immerhin ein Wirtschaftsmotor, der Arbeitsplätze schaffe und Steuererträge generiere. Hingegen schaffe der Rangierbahnhof Limmattal kaum qualifizierte Arbeitsplätze, generiere keine Steuereinnahmen und habe einen äusserst negativen Einfluss auf die Wohnqualität.

Aus diesen Gründen fragen Wiederkehr, Burtscher und Wolf den Regierungsrat an, ob er für Bahn und Auto einen eigenen Lärmindex konzipieren könnte.

Zudem soll er erklären, wie er das Limmattal vor Bahn- und Autolärm schützen will. Zudem möchten die drei Kantonsräte wissen, wie hoch der Regierungsrat die betriebswirtschaftlichen Kosten des Bahnlärms im Limmattal sieht; sie denken an Wertminderungen von Liegenschaften und Steuerausfälle. (jk)