Der Fahrplanwechsel vom 9. Dezember bringt im Kanton Zürich vor allem für die Region Winterthur Neuerungen: Neu fährt beispielsweise die S11 auf der Strecke Aarau-Zürich-Winterthur. Zusammen mit der S12 ergibt dies einen Viertelstundentakt über Stettbach und Stadelhofen.

Die S11 verkehrt zudem in Hauptverkehrszeiten bis nach Wila im Tösstal. Die S12 wiederum fährt ab Winterthur neu stündlich nach Schaffhausen beziehungsweise nach Wil SG. Postauto sowie die Busse richten ihre Verbindungen auf die neuen Angebote aus.

Weil es auch andernorts im Kanton Zürich zu Änderungen kommt, empfiehlt der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) in einer Mitteilung vom Montag, sich frühzeitig im Online-Fahrplan darüber zu informieren.

Grösster Ausbau in der Geschichte des ZVV

Diese Neuerungen sind die letzte Etappe der 4. Teilergänzung der Zürcher S-Bahn. Sie schliessen den grössten Angebotsausbau in der Geschichte des ZVV ab. Zeitlich nachgelagert wird im Sommer 2019 noch die S20 eingeführt, die während der Stosszeiten für Entlastung am rechten Zürichsee-Ufer sorgen soll. Im Dezember 2019 folgt dann noch der Halbstundentakt der S26 nach Rüti.

Die Zürcher S-Bahn startete im Jahr 1990 mit bescheidenen zwölf Doppelstock-Zügen. Per Ende diesen Jahres sind es bereits 246 Doppelstock-Züge. Seit der Inbetriebnahme der S-Bahn haben sich die Passagierzahlen mehr als verdreifacht.