Wintereinbruch
Die Salzer im Limmattal hatten alle Hände voll zu tun

Der Winter meint es gut mit dem Limmattal: Vom Chaos und Salzmangel, welche beim letztjährigen Wintereinbruch eingetreten sind, könne zurzeit keine Rede sein.

Aleksandra Hiltmann
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Zauberhafte, romantische Winterstimmung im Limmattal
13 Bilder
Alles ist mit einer dicken Schneedecke überzogen
Auch dieses Haus trägt eine Schneedecke
Beim Herrenberg in Bergdietikon
Blick vom Bergdietiker Herrenberg
Das Limmattal wird zum Wintermärchenort
Oberhalb Kindhausen sieht es aus wie in einem Wintersportort
Überzuckert mit Schnee
Und von oben kommt noch mehr Schnee
Weisse Strassen, weisse Büsche
Winter im Limmattal
Wintermärchen
Zauberhafte Winterstimmung am Egelsee

Zauberhafte, romantische Winterstimmung im Limmattal

Limmattaler Zeitung

«Wir haben nicht mehr Verkehrsunfälle als in anderen Monaten registriert», sagt Martin Sorg vom Mediendienst der Kantonspolizei Zürich bezüglich der gestrigen Rush Hour mit zwölf registrierten Verkehrsunfällen im Kanton Zürich.

Optimale Vorbereitung

Nicht abschätzbar seien kleinere Zusammenstösse, welche nicht bei der Polizei registriert, sondern mittels Unfallprotokollen unter den Beteiligten geregelt und direkt den Versicherungen gemeldet würden, so Sorg. Die geringe Anzahl Unfälle könne auf verschiedene Faktoren zurückgeführt werden: «Sind die Wetterprognosen zuverlässig, kann man den Salzeinsatz gut planen. Im Limmattal waren die Salzer die letzten Tage flächendeckend unterwegs.» Zudem können die Autofahrer ihr Verhalten den Strassenverhältnissen anpassen. Sorg ging hier mit gutem Beispiel voran: «Ich bin am Montag, anstatt mit dem Töff, mit den ÖV zur Arbeit gekommen.»

Am Dienstagnachmittag schlitteln Kinder bei der Hundshütte in Dietikon
5 Bilder
Schlittelspass in Dietikon
Am Mittwochnachmittag soll der Dietiker Skilift in Betrieb genommen werden
Dietikon wird zum Wintersportort
Spass am Schnee

Am Dienstagnachmittag schlitteln Kinder bei der Hundshütte in Dietikon

Zur Verfügung gestellt

Auch die Werkhofmitarbeiter in Bergdietikon und Uitikon haben sich gut auf den ersten Schneefall vorbereiten können. Roland Belser vom Werkhof Bergdietikon ist mit seinem Team bereits seit dem späten Herbst startklar: «Die Vorgaben besagen, dass wir ab dem 1. November für die Schneeräumung bereit sein müssen.» Die bisherige Räumung hätte gut geklappt und Unfälle seien bis anhin keine registriert worden, so Belser weiter. Im Werkhof Uitikon freut sich Martin Landis über den späten Schneefall: «Da wir so lange auf den Schnee warten mussten, blieb genügend Zeit, um alle anderen anfallenden Unterhaltsarbeiten zu erledigen, die sonst oft auf der Strecke bleiben».

Eigenverantwortung mit Auto

Auch Thomas Maag von der Medienstelle der kantonalen Baudirektion bestätigt, dass der Salzeinsatz am Sonntagabend und Montagmorgen im Limmattal problemlos verlaufen sei. Trotzdem betont er, dass der Wintereinbruch nicht zu unterschätzen sei. Besonders gefährlich sei es beim ersten Schnee, da sich die Autofahrer wieder an die schwierigen Strassenverhältnisse gewöhnen müssten.

«Der Winterdienst kann die Eigenverantwortung der Automobilisten nicht übernehmen», so Maag. Er rät Autofahrern deshalb, bei Schneefall morgens eine Viertelstunde früher aufzustehen, das Tempo zu verringern sowie genügend Abstand zu halten.