Schlieren

Die Rehaclinic Limmattal und das Therapiezentrum Limmattal werden eingeweiht

An der Eröffnungsfeier der Rehaclinic Limmattal und des Therapiezentrum Limmattal fanden sich am Freitag geladene Gäste im Spital Limmattal in Schlieren ein. Die Verantwortlichen der Institutionen präsentierten die Vorteile der Kooperation.

Es ist die erste in ein Akutspital integrierte Unfallrehabilitationsklinik der Schweiz: Seit Anfang August ist die Rehaclinic Limmattal im dritten Stockwerk des Spitals Limmattal in Betrieb. Sie beinhaltet 36 Betten für stationäre Patientinnen und Patienten. Gleichzeitig wurde das Therapiezentrum Limmattal eröffnet. Dieses kann durch die Zusammenarbeit mit Rehaclinic ein erweitertes Angebot an Therapien anbieten. Gestern Freitag fand im Auditorium des Schlieremer Spitals die offizielle Eröffnungsfeier mit geladenen Gästen aus der Politik und der Gesundheitsbranche statt.

In einer Präsentation stellten Jan Sobhani, Geschäftsführer der Rehaclinic Zürich AG, Serge Altmann, Group CEO der Rehaclinic AG, Thomas Brack, Spitaldirektor des Spitals Limmattal, Sönke Johannes, Chefarzt Rehaclinic Limmattal, und Björn Ernst, Leiter Therapiezentrum Limmattal, die Vorteile der Kooperation zwischen Akutspital, Therapiezentrum und Rehabilitationsklinik vor. Für Jan Sobhani hat die integrierte Rehabilitationsklinik einen klaren Vorteil: «Durch die Nähe zum Spital können kompliziertere Patientinnen und Patienten besser versorgt werden.» Sönke Johannes ist sich sicher, dass es das kombinierte Know-how brauche. «Es macht Sinn, im Akutspital Rehabilitationen durchzuführen», sagte er.

Kürzere und einfachere Transportwege

Auch Thomas Brack begrüsste die Kooperation: «Vor kurzem musste ein Patient der Rehaclinic auf die Intensivstation verlegt werden. Da sich alles in einem Haus befindet, konnte der Patient ohne Probleme in seinem Bett verlegt werden.» Durch die Kooperation sind kürzere Transportwege möglich und es besteht die Möglichkeit, sich gegenseitig mit spezialisierten Fachkräften innert kurzer Zeit zu unterstützen.

Im Anschluss an die Präsentation wurden die Gäste durch die Räumlichkeiten des Therapiezentrums und der Rehabilitationsklinik geführt. Björn Ernst gab Einblick in die Räume des Therapiezentrums, in denen unter anderem klassische Monotherapien wie beispielsweise Ergotherapien durchgeführt werden. Auch ein Trainingsbereich befindet sich darin. «Durch die Zusammenarbeit mit der Rehaclinic sehen wir den gesamten Behandlungspfad, da wir alles vor Ort anbieten können», sagt Ernst. Die Patientinnen und Patienten können so besser betreut werden.

Anschliessend ging es in die dritte Etage, in welcher sich die Rehaclinic befindet. Die Patientenzimmer sind hell, modern und wohnlich eingerichtet. «Im Akutspital befindet man sich nur wenige Tage. Die stationären Patienten können unter Umständen mehrere Wochen hier sein. Deshalb müssen die Räume wohnlicher sein», erklärte Sobhani. Und tatsächlich scheinen die Räume der Rehaclinic eine Fusion aus Hotel und Spital zu sein. Zudem befindet sich ein Esssaal in der Rehabilitationsklinik, in dem die Patienten zusammenkommen und sich miteinander austauschen können.

Autor

Manuel Reisinger

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