Oberengstringen

Die Post Oberengstringen zeigt ihr neues Gesicht – und lässt jetzt viel mehr Bargeld heraus

Der Umbau der Filiale in Oberengstringen ist abgeschlossen. Auf die Kunden warten einige Neuerungen. Entgegen des Anti-Bargeld-Trends können Kunden viel mehr Bargeld beziehen.

In den Filialen in Dietikon und Schlieren sieht man es bereits: das neue Gestaltungskonzept der Post. Seit gestern ist es nun auch in der Post im Zentrum Oberengstringen umgesetzt. Helle Farben und viel Holz sollen für eine moderne und freundliche Atmosphäre sorgen.

Zur neuen Ausstattung der Filiale gehört auch eine Self-Service-Paketabgabestelle. An dieser können Kunden ihre vorfrankierten Pakete abgeben, ohne am Schalter anstehen zu müssen. Ebenfalls neu ist, dass Kunden bis zu 10000 Franken Bargeld abheben können und nicht wie bis anhin nur 500 Franken.

Filiale wird kleiner und erhält My Post 24

Es fällt auf, dass die Filiale nur noch halb so gross wie früher ist. Laut Filialenleiterin Ajlena Azizi hat das damit zu tun, dass man mit dem neuen Konzept viel weniger Platz benötigt als früher: «Die neuen Schalter brauchen weniger Fläche. Und die Warengestelle befinden sich nun an den Wänden und sind weniger gross als früher.» Teil des neuen Konzeptes ist zudem ein My-Post-24-Automat. Er wird ausserhalb der Filiale an der Zürcherstrasse montiert. Dort können Kunden jederzeit Pakete und eingeschriebene Briefe aufgeben und abholen. Laut Azizi dürfte er im September einsatzbereit sein.

Der Umbau der Oberengstringer Poststelle hat wie geplant vier Wochen gedauert, wobei sie während der letzten Woche der Umbauarbeiten aus Platzgründen geschlossen werden musste. In dieser Zeit wurde eine Wand quer durch die Filiale erstellt. Was mit der frei werdenden Ladenfläche neben der Post geschieht, ist noch unklar. Gemäss Azizi wird die Gemeinde über die weitere Nutzung entscheiden.

Filiale in Oberengstringen ist eine von 300

Die Filiale in Oberengstringen ist eine von 110 in der Schweiz, die bereits nach dem neuen Konzept umgebaut wurden. Für rund 40 Millionen Franken baut die Post insgesamt 300 Filialen um. Laut Markus Werner, Kommunikationsverantwortlicher der Post, gibt es zwei Typen von Filialen, die erneuert werden: «Es gibt einerseits Standorte, die wir wegen ihrer starken Frequentierung umbauen. Und dann gibt es solche, bei denen die Inneneinrichtung in die Jahre gekommen ist. Die Filiale in Oberengstringen gehört zu letzterem Typ.» Die Foliale sei aber auch eine wichtige Niederlassung. Das sei ein weiterer Grund für den Umbau gewesen.

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