Dietikon

Die Pontoniere-Premiere war ein voller Erfolg

Der Pontoniere-Sportverein Dietikon konnte eine Schweizer Premiere feiern. Am Glanzberg fand der Nachwuchwettkampf des Pontoniere-Sportverein Dietikon, welcher auf sehr grossen Anklang stiess, wie man von Roland Keller, Chef des Wettkampfes, erfährt.

«Wir haben sehr viele positive Mails von Eltern der teilnehmenden Kindern erhalten, die sich bedankt haben. Das erleben wir sonst nicht in dieser Form nach einem Wettkampf», sagt Keller.

Dass der JP1-Challenge für Kinder bis 14 Jahre sowohl bei Eltern als auch Teilnehmenden so gut ankommt, ist auf den Modus zurückzuführen. Die Challenge wird in zwei Läufen durchgeführt und dazwischen findet ein Plauschwettkampf statt. Dadurch kommen die Kinder viel mehr zum Fahren und können den Nachmittag so richtig nutzen, statt nach einer kurzen Fahrt schon wieder nach Hause reisen zu müssen.

Rund 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Start.

Trotz des attraktiven Modus haben einige Sektionen abgesagt, unter anderem auch die Sektion Zürich. Aus dem Limmattal war nur organisator, der Pontoniere-Sportverein Dietikon, am Start. Den Grund für die Absagen kennt Roland Keller nicht, aber glaubt dafür eine mögliche Erklärung zu haben: «Wahrscheinlich haben viele Sektionen gedacht, dass der Wettkampf weiter unten stattfindet, wo die Strömungen in der Limmat viel stärker sind.» Dafür verantwortlich, dass der Wettkampf beim Bahnhof Glanzenberg stattfand, war auch eben diese Strömung, wie Keller weiter erklärt: «Sie ist hier viel schwächer. Ausserdem hat die Limmat an dieser Stelle eine gute Breite, es gibt eine Brücke und dank dem Vorplatz beim Bahnhof mussten wir nicht einmal ein Festzelt aufstellen», erklärt Keller.

Ob der Wettkampf auch nächstes Jahr wieder stattfinden wird, ist laut Keller ungewiss. «Wir müssen zuerst unsere Abschlussbesprechung abhalten», sagt er, «aber grundsätzlich haben wir sehr positive Signale erhalten, was diese Form des Wettkampfes betrifft.» So haben sich noch am Sonntag bereits einige Funktionäre des Pontoniersports gemeldet, die grosses Interesse an dem Konzept haben.

Im Finale fehlte die Form

Für den Pontoniere-Sportverein Dietikon, den einzigen Limmattaler Vertreter, war die JP1-Challenge ein zweischneidiges Schwert. Einerseits qualifiziert sich Nicola Keller und Sven Brem als Rangerste für den Finallauf. Andererseits konnten sie im Entscheidungslauf ihre gute Form nicht bestätigen. Die beiden rutschten auf den vierten Rang ab. Sie waren die Einzigen, die sich in den Top-Ten klassieren konnten. Gewonnen wurde der Wettkampf von Jérome Huber und Aline Ruf aus Schwaderloch, die als Zweitplatzierte in den Finallauf gestartet waren.

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