Spital Limmattal

Die Pläne für den Neubau des Plfegezentrum wurden geändert

Das Pflegezentrum des Spitals Limmattal stand auch bei der Delegiertenversammlung im Fokus.

Das Pflegezentrum des Spitals Limmattal stand auch bei der Delegiertenversammlung im Fokus.

Der Neubau des Limmattaler Spital-Pflegezentrums soll sich neu in Ost-West-Richtung statt Nord-Süd-Richtung an das neue Spital anschmiegen. Zudem stehen mehrere Volksabstimmungen an.

Am 22. Oktober 2018 geht der Neubau des Spitals Limmattal, bekannt als Limmi Viva, in Betrieb. Der Baufortschritt zeigt sich: Am Mittwoch wurden die letzten Baugerüste rund um den Neubau entfernt. Darauf wies der Spitalpräsident Markus Bärtschiger auch am Mittwochabend hin, als sich die Delegierten des Spitalverbands zu ihrer Versammlung trafen, an der sie sich bereits mit mehreren weiteren neuen Projekten und Vorhaben zu befassen hatten.

Angefangen beim Neubau des Pflegezentrums, der 2022 in Betrieb gehen soll. Ursprünglich war geplant, dass er in Nord-Süd-Richtung zu liegen kommt und teilweise den zweigeschossigen Gebäudeteil des Spital-Neubaus überlappt.

80 Zentimer weniger Höhe

Bei der Planung entschieden die Verantwortlichen zuletzt aber, dass dies nicht die beste Variante wäre. Neu soll der geplante Neubau des Pflegezentrums in Ost-West-Richtung zu liegen kommen. Dank dieser 90-Grad-Wende können die Räume noch effizienter aufgeteilt werden und das Gebäude wird 80 Zentimeter weniger hoch, hiess es an der Delegiertenversammlung.

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Ein Teil des Daches des zweigeschossigen Limmi Viva soll zudem begehbar gemacht werden, damit es dem Pflegezentrum als grosse Terrasse dienen kann. Klar ist aber auch: Das Dach wird also nie mehr überbaut. Denn mit einer Aufstockung würde man dann eine Fensterfront des neuen Pflegezentrums zumauern.

Die Erarbeitung des Vorprojekts für den Pflegezentrum-Neubau war im Januar gestartet und dauert bis Ende Juni. Im August gelangt dann die Baukommission an den Verwaltungsrat. Dieser will im September das Projekt – das seit Kurzem auch 24 zusätzliche Bettenplätze für die Stadt Schlieren umfasst, die dieser separat verrechnet werden sollen – vor die Delegiertenversammlung bringen, sodass das Volk der Trägergemeinden im November darüber abstimmen kann.

Urdorf will «Grundsatzdiskussion» führen

Ebenfalls im November stimmt das Volk über eine Statutenänderung des Spitalverbands ab. Neu sollen die Kosten zu einem Drittel solidarisch, das heisst nach Einwohnerzahl, verteilt werden und zu zwei Dritteln verursachergerecht, also nach Pflegetagen.

Die Delegierten stützen diese Änderung mehrheitlich. Allerdings haben sich noch nicht alle Gemeinden geäussert. So wird etwa Urdorf im Mai noch eine «Grundsatzdiskussion» führen, wie Gemeinderat Andreas Herren (SP) erklärte. Und Birmensdorf überlegt sich einen Teilaustritt aus dem Spitalverband, damit es nur noch beim Spital und nicht mehr beim Pflegezentrum mit dabei ist (die Limmattaler Zeitung berichtete). Über dieses Ansinnen wird das Birmensdorfer Volk womöglich auch im November abstimmen.

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