Rangierbahnhof
Die Lärmmessungen rund um den Rangierbahnhof sind abgeschlossen

Die Lärmmessungen rund um den Rangierbahnhof Limmattal sind beendet. Derzeit sei man mit der Schlussredaktion für den definitiven Bericht beschäftigt, sagt Andreas Windlinger, Mediensprecher des Bundesamtes für Verkehr (BAV).

Sandro Zimmerli
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Seit Jahren kämpfen die Anrainergemeinden des Rangierbahnhofs gegen den «störenden Quietschlärm».

Seit Jahren kämpfen die Anrainergemeinden des Rangierbahnhofs gegen den «störenden Quietschlärm».

AZ

Eigentlich waren die Emissionsmessungen auf vergangenen November angekündigt, mussten aber verschoben werden. Gründe dafür waren unter anderem die Wetterbedingungen und das Ausschreibungsverfahren gewesen.

Zudem drängte es sich auf, die Emissions- und Immissionsmessungen zeitgleich vorzunehmen. Damit liessen sich die Auswirkungen einzelner Lärmereignisse an der Quelle und bei den Häusern unmittelbar vergleichen.

Lärmdämpfenden Bremsbalken

In Absprache mit den Anrainergemeinden hatte sich das BAV deshalb entschieden, die Messungen diesen Frühling gleichzeitig durchzuführen. Damit wollte man auch erste Werte für die neu mit lärmdämpfenden Bremsbalken ausgerüsteten Gleisbremsen erhalten.

Die Immissionsmessungen wurden an je zwei Standorten in Spreitenbach und in Oetwil durchgeführt. Beschlossen wurden diese Messungen an einem Treffen zwischen den Limmattaler Gemeinden sowie den Kantonen, den SBB und dem Bund vor einem Jahr.

Damals hatte man sich auf ein Vorgehen wegen der Lärmbelastung des Rangierbahnhofs geeinigt. Der Lärm sollte an der Quelle bei den Zügen und auch in den betroffenen Quartieren gemessen werden.

Nebst Oetwil und Spreitenbach wehren sich auch Geroldswil und Dietikon gegen den «störenden Quietschlärm». Im Juni 2001 haben sie deshalb das Komitee «Rangierlärm Nein!» gegründet und forderten den Bund zum Handeln auf.

Brief aus Oetwil

Insbesondere Oetwil kämpft schon lange gegen den Rangierlärm. Im Herbst 2010 wendeten sich 227 Einwohner in einem Brief an die SBB, um eine Lärmsanierung des Rangierbahnhofes zu fordern.

Gleichzeitig kündigte der Gemeinderat an, dass er künftig auf verschiedenen Ebenen gegen den Lärm kämpfen will, unter anderem auch auf dem Rechtsweg. Um diese Bemühungen finanzieren zu können, hatte er der Gemeindeversammlung im März 2011 einen Kreditantrag von 184 000 Franken vorgelegt. Dieser wurde mit grossem Mehr bewilligt.

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