Urdorf

Die Abstimmung zur Einheitsgemeinde kommt im März 2021

Urdorf könnte 2022 eine Einheitsgemeinde werden.

Urdorf könnte 2022 eine Einheitsgemeinde werden.

Der Gemeinderat und die Schulpflege haben die Zusammenarbeit für die mögliche Fusion der Güter in Angriff genommen. Während der Coronakrise entsteht nun die gemeinsame Gemeindeordnung.

Das Stimmvolk soll am 7. März 2021 an der Urne darüber befinden, ob Urdorf zur Einheitsgemeinde wird. Das haben die Politische Gemeinde und die Schulgemeinde an einer gemeinsamen Koordination beschlossen, wie die beiden Behörden in einer Mitteilung bekannt geben. Festgelegt wurde zudem, dass ein Genehmigungs-Antrag für die Fusion der beiden Güter der vorberatenden Gemeindeversammlung am 2. Dezember 2020 vorgelegt werden soll.

«Falls die neue, gemeinsame Gemeindeordnung durch die Stimmberechtigten genehmigt würde, wäre eine Inkraftsetzung auf 1. Januar 2022 vorgesehen», heisst es im Schreiben. Die Schulpflege und der Gemeinderat würden in den kommenden Wochen den gemeinsamen Prozess festlegen und die Gemeindeordnung erarbeiten.

Immobilien-Konzept muss bis nach Fusion warten

Zudem wird betont, dass erst nach der Zusammenlegung in Sachen Liegenschaften-Konzept gemeinsam geplant wird: «Ebenso einig sind sich Schulpflege und Gemeinderat, dass die Weiterentwicklung der Infrastruktur der beiden Güter nach dem Beschluss über die Bildung einer Einheitsgemeinde anlässlich der Urnenabstimmung am 7. März 2021 gemeinsam angegangen werden soll.»

Die Arbeitsgruppe, die im Februar in einem offenen Brief beide Behörden dazu aufrief, bereits vor der Fusion ein gemeinsames Immobilien-Konzept zu entwerfen, erhält mit dieser Meldung nun auch indirekt Antwort durch die Schulpflege. Ihre Reaktion auf deren Anliegen stand nämlich noch aus.

Ab Mitte 2019 wurde in Urdorf der Ruf nach einer Einheitsgemeinde lauter. Am lautesten forderte Alt-Gemeinderat Roland Stämpfli die Zusammenlegung. Die Schulpflege lenkte im Januar schliesslich ein, nachdem ihr ein Kredit für eine Schulraumplanungsstudie im Dezember vom Souverän aus dem Budget 2020 gestrichen wurde.

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