Dietikon
Der Wettkampf war nur Nebensache: Am Plauschtag im Steinmürli stand das Soziale im Vordergrund

Am Plauschtag der Schule Steinmürli in Dietikon nahmen fast 580 Kinder teil. Auf den insgesamt neun Spielposten wurde den Älteren die Aufgabe zuteil, ihre Teams anzuführen und besonders die jüngeren Mitglieder zu integrieren.

Sebastian Schuler
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Plauschtag der Schule Steinmürli, Dietikon
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Der Plauschtag soll ein harmonischer Anlass sein. Die Älteren leisteten den Jüngeren Hilfestellung.
Ein doppelter Balance-Akt: Auf dem Balken galt es, die Konzentration hochzuhalten.
Auf der Hindernisbahn herrschte viel Verkehr. Die Schülerinnen und Schüler kamen gut aneinander vorbei.
Gelingt es ihr, alle Kegel umzuwerfen? Jede und jeder hatte eine eigene Technik, den Ball zu werfen.
Die Gruppen waren bunt durchmischt. Aus jeder Stufe war mindestens ein Kind dabei.

Plauschtag der Schule Steinmürli, Dietikon

Chris Iseli

Mit viel Geschick warfen die Schülerinnen und Schüler einen Tennisball auf die aufgestellten Holzkegel, um möglichst viele davon umzuwerfen.

Diese Form des Kegelns war einer der neun Spieleposten, welcher am Plauschtag der Schuleinheit Steinmürli von den teilnehmenden Kindern absolviert wurde. «Vom Kindergarten bis zur 6. Klasse nehmen alle Kinder teil», sagte Armin Oberholzer. Der Primarlehrer ist Mitglied der Arbeitsgruppe, die den Plauschtag organisiert hat. Die 579 Schülerinnen und Schüler wurden in 36 Gruppen eingeteilt und die ersten vier Teams erhielten eine Auszeichnung. Doch stehe der Wettkampfgedanke nicht im Vordergrund, sagte Oberholzer. «Der soziale Zusammenhalt der klassenübergreifenden Gruppen ist uns ein grösseres Anliegen.» So wurde den Sechstklässlern die Aufgabe zuteil, ihre Teams anzuführen und vor allem die jüngeren Mitglieder darin gut zu integrieren.

Es sei überhaupt nicht streng, sich um die Gruppe zu kümmern, sagte die 12-jährige Tara und fügte an: «Es macht sogar Spass.» Diesen hatte auch der Erstklässler Ajan. «Ich bin sehr gespannt, welche Posten noch kommen», sagte er. Die Hitze machte ihm nicht viel aus. Gegen die starke Sonne erhielten alle Kinder einen schützenden Hut. Zudem konnte am Stand des Elternforums mit einem bunten und als Zaubergetränk angepriesenen Sirup der Durst gelöscht werden.